Sonntag, 18. Oktober 2009


2. Platz beim Stuttgarter Chanson & Liedwettbewerb

Was soll ich sagen ...? Ich freue mich sehr über den 2. Platz beim Stuttgarter Chansonwettbewerb, der zum 5. mal vom Hotel Meridien in Stuttgart und unter dem Vorsitz von Katja Ebstein durchgeführt wurde. Ausführlicher Bericht folgt. Ab morgen sollte es wieder dsl im Haushalt geben, dann wird alles wieder gut ...

Update ...

Wettbewerbe sind so eine Sache für sich ... Sinnvoll, wenn es darum geht, einen Anreiz zu schaffen, der Publikum und Presse zieht, die Künstler anlockt. Sinnvoll vor allem dann, wenn alle Genannten profitieren. Weniger sinnig, wenn man ernsthaft versucht, die Kunst des einen mit der des anderen vergleichend zu bewerten und die Sache allzu ernst nimmt, denn neben durchaus vorhandenen handwerklichen Kriterien bleibt doch vieles Geschmackssache. Hohe Professionalität heißt noch lange nicht, dass – ich nenn es mal pathetisch – Herzen berührt werden (oder im positiven Sinne die Lach-, Gesichts- oder Hirnmuskeln) – aber der Umkehrschluss gilt genauso wenig.

Beim Stuttgarter Chanson- und Liedwettbewerb wurden aus einer Vielzahl von Bewerbungen (wie immer wieder betont wurde und ich scheue mich nicht, es zu wiederholen ;-)), insgesamt 16 Gruppen und Solisten zu zwei Vorentscheidungsabenden eingeladen. Im noblen Le Meridien – genau unsere Kragenweite ;-) – waren die Kollegen und ich untergebracht. Gefreut hab ich mich, Thomas Paul Schepansky wiederzusehen. Wir waren 2002 gemeinsam in der Celler Schule von Edith Jeske, dem GEMA-Stipendium für Textdichter. Mit den zauberhaften Zuckerröhren aus Berlin (Publikumspreis an einem der Vorentscheidungsabende), dem späteren Gewinner Johannes Kirchberg – wir kennen uns von der Freiburger Kulturbörse und aus zahlreichen Einträgen in Gästebüchern aller möglichen und unmöglichen Kleinkunstbühnen der Republik – hab ich den Finalabend am gemeinsamen Künstlertisch analysiert. Leider ist dabei so manches Ergebnis nichts für die Öffentlichkeit, auch wenn ich große Lust hätte aus dem Nähkästchen zu erzählen ... (ist gemein jetzt, ich weiß ...)

Es wurde noch einer der längeren Abende an der Hotelbar, auch wenn die Spieler des VfB Stuttgart nicht mehr auftauchten, die sich vor dem Match gegen Schalke im Hotel getroffen hatten. Aber auch mit Katja Ebstein und Pe Werner sitzt man schließlich nicht immer in einer Runde ... und saß da hinten nicht auch Rüdiger H. aus Paderborn? Der hatte allerdings nichts mit unserer Veranstaltung zu tun. Ich wollte beim name-dropping nur nichts unerwähnt lassen.

Herzlichen Glückwunsch, Johannes, ich gönne es dir von Herzen! Glückwunsch auch an Cora Frost und die Zuckerröhren und liebe Grüße an alle Kollegen ... Hier noch ein Link zum offiziellen Pressetext: Klick!

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