Sonntag, 28. Dezember 2008
Liebe Freunde, Hörer meiner Musik, Zwischentöne-Leser und Zufalls-Besucher!
Hinter mir liegt ein gutes Jahr. Fast 70 Auftritte und Konzerte, darunter eine Kreuzfahrt auf der Rhóne, mein erstes Konzert in der Schweiz und zum Jahresende die zweite Saison mit dem musik-kabarettistischen Adventsprogramm "Ach, du fröhliche!", die mit 17 Konzerten sogar das Premierenjahr 2007 übertroffen hat.
Vorsicht, Pathos: Dank des Engagements vieler Veranstalter, denen in erster Linie das Zwischenmenschliche, die Begegnung, der Austausch ein Anliegen ist, darf ich mit meinem kleinen großen Traum nun schon seit neun Jahren im Hauptberuf leben. Danke an euch alle - und natürlich an jeden einzelnen, der sich abends aufgemacht hat, um oben Erwähntes mit Leben zu füllen. Dank euch darf ich mich in meiner kleinen Nische wohlfühlen!
Dank euch darf ich auch jenseits einer größeren Öffentlichkeit voller Vorfreude und Tatendrang für 2009 sein: Wir planen einen Sampler, also eine Art Best-of-Album (das wir mangels Hits allerdings nicht Greatest Hits nennen werden. Aber ich hab da schon eine schöne Idee ...) Gleichzeitig schreibe ich an den Songs für ein neues Programm und die nächste CD, die dann wohl 2010 erscheinen wird. Bin selber gespannt, was dabei rauskommt ...
Ich wünsche euch allen ein tolles neues Jahr 2009! Happy New Year!
|
Hinter mir liegt ein gutes Jahr. Fast 70 Auftritte und Konzerte, darunter eine Kreuzfahrt auf der Rhóne, mein erstes Konzert in der Schweiz und zum Jahresende die zweite Saison mit dem musik-kabarettistischen Adventsprogramm "Ach, du fröhliche!", die mit 17 Konzerten sogar das Premierenjahr 2007 übertroffen hat.
Vorsicht, Pathos: Dank des Engagements vieler Veranstalter, denen in erster Linie das Zwischenmenschliche, die Begegnung, der Austausch ein Anliegen ist, darf ich mit meinem kleinen großen Traum nun schon seit neun Jahren im Hauptberuf leben. Danke an euch alle - und natürlich an jeden einzelnen, der sich abends aufgemacht hat, um oben Erwähntes mit Leben zu füllen. Dank euch darf ich mich in meiner kleinen Nische wohlfühlen!
Dank euch darf ich auch jenseits einer größeren Öffentlichkeit voller Vorfreude und Tatendrang für 2009 sein: Wir planen einen Sampler, also eine Art Best-of-Album (das wir mangels Hits allerdings nicht Greatest Hits nennen werden. Aber ich hab da schon eine schöne Idee ...) Gleichzeitig schreibe ich an den Songs für ein neues Programm und die nächste CD, die dann wohl 2010 erscheinen wird. Bin selber gespannt, was dabei rauskommt ...
Ich wünsche euch allen ein tolles neues Jahr 2009! Happy New Year!
Sonntag, 21. Dezember 2008
Kirchdorf, Linz (Österreich) und Ronneburg, 18.-20.12.08: Recht interessant!
Ach, du fröhliche 08, Konzerte 15, 16 und 17: "Danke für Ihre Vorstellung, es war recht interessant." Selten bekommen ich derart euphorische Rückmeldungen, die natürlich Mut machen, dass aus mir noch mal was werden könnte! Zugegeben hatte ich eine "recht interessante" Vorlage zu dieser Äußerung gegeben: In Kirchdorf (an der Krems) zur Weihnachtsfeier von Oberstufen-Pädagogen, fiel direkt nach dem ersten vorgetragenen Text der rechte Boxenkanal vom Mischpult aus. Zum Glück war die Schule technisch auf neuestem Stand und konnte mit einem eigenen Mischpult aushelfen. Nicht die angenehmste, aber doch eine recht interessante Erfahrung, an die sich noch die befriedigende Amtshandlung anschloss, reichlich Kekse für den Eigenbedarf einzupacken.
Interessant auch, dass am nächsten Tag in Linz (an der Donau) die eigene Technik wieder einwandfrei funktionierte. Bei der geschlossenen Gesellschaft überaus freundlicher Schlipsträger fühlte ich mich zwar leicht underdressed, das tat der lockeren Atmosphäre allerdings keinen Abbruch. (Nicht erschrecken: Hier hört man mich österreichisch sprechen ...)
Den fulminanten Abschluss der diesjährigen "Ach, du fröhliche"-Tour durfte ich in der Gackeleia zelebrieren, von der ich an dieser Stelle schon so viel berichtet und geschwärmt habe, dass mir das Verlinken auf alle Beiträge grad zu mühsam ist. Wie ich schon vor Ort pathetisch feststellen konnte: Einen schöneren Konzertabschluss ´08 hätte ich mir nicht vorstellen können. Es war für mich einfach ein wunderschöner Abend (von dem es möglicherweise bald einige Videoausschnitte zu sehen gibt), bei dem das ausverkaufte Haus auch mit einer verblüffenden Last-Christmas-Textsicherheit brillierte. Außer Wolle :-).
Bin erschöpft und glücklich wieder zu Hause!
Liebe Leute: Frohes Fest!
|
Ach, du fröhliche 08, Konzerte 15, 16 und 17: "Danke für Ihre Vorstellung, es war recht interessant." Selten bekommen ich derart euphorische Rückmeldungen, die natürlich Mut machen, dass aus mir noch mal was werden könnte! Zugegeben hatte ich eine "recht interessante" Vorlage zu dieser Äußerung gegeben: In Kirchdorf (an der Krems) zur Weihnachtsfeier von Oberstufen-Pädagogen, fiel direkt nach dem ersten vorgetragenen Text der rechte Boxenkanal vom Mischpult aus. Zum Glück war die Schule technisch auf neuestem Stand und konnte mit einem eigenen Mischpult aushelfen. Nicht die angenehmste, aber doch eine recht interessante Erfahrung, an die sich noch die befriedigende Amtshandlung anschloss, reichlich Kekse für den Eigenbedarf einzupacken.
Interessant auch, dass am nächsten Tag in Linz (an der Donau) die eigene Technik wieder einwandfrei funktionierte. Bei der geschlossenen Gesellschaft überaus freundlicher Schlipsträger fühlte ich mich zwar leicht underdressed, das tat der lockeren Atmosphäre allerdings keinen Abbruch. (Nicht erschrecken: Hier hört man mich österreichisch sprechen ...)
Den fulminanten Abschluss der diesjährigen "Ach, du fröhliche"-Tour durfte ich in der Gackeleia zelebrieren, von der ich an dieser Stelle schon so viel berichtet und geschwärmt habe, dass mir das Verlinken auf alle Beiträge grad zu mühsam ist. Wie ich schon vor Ort pathetisch feststellen konnte: Einen schöneren Konzertabschluss ´08 hätte ich mir nicht vorstellen können. Es war für mich einfach ein wunderschöner Abend (von dem es möglicherweise bald einige Videoausschnitte zu sehen gibt), bei dem das ausverkaufte Haus auch mit einer verblüffenden Last-Christmas-Textsicherheit brillierte. Außer Wolle :-).
Bin erschöpft und glücklich wieder zu Hause!
Liebe Leute: Frohes Fest!
Dienstag, 16. Dezember 2008
Hannover, 15.12.08: Sandkastenstories im Kanapee
Nach 20 Jahren hab ich meinen Sandkastenfreund Christian wieder gesehen! Als Ort des Ereignisses war das Kanapee auserkoren, eine Kult-Kneipe in Hannover, in der schon unzählige Größen der Kleinkunst aufgetreten sind, aber auch viel klassische Musik geboten wird.
Anfangs schien mir das Eis nicht ganz so schnell brechen zu wollen, wie ich das verwöhnter Weise zuletzt gewohnt war. Aber dann hat der Abend doch noch seine Eigendynamik entwickelt, die den Musikanten sehr zufrieden hinterließ. Zu guter Letzt saßen wir noch lange rund um Chef Yassir zusammen und fanden uns, glaube ich, gegenseitig gut!
Mit Christian werde ich (gleich) noch beim Frühstück in Erinnerungen schwelgen. Was wir in der Kürze eines Abends schon zusammen getragen haben, war schon beeindruckend. Von buchstäblich ersten Kindheitserinnerungen aus dem Sandkasten bis hin zu polizeilichen Strafzetteln fürs Radfahren im Kreis und ohne Licht auf öffentlichen Straßen als Dorf-Teenager war alles vertreten. Schön sowas!
Noch diese Woche: Finale in Kirchdorf, Linz und Ronneburg.
|
Nach 20 Jahren hab ich meinen Sandkastenfreund Christian wieder gesehen! Als Ort des Ereignisses war das Kanapee auserkoren, eine Kult-Kneipe in Hannover, in der schon unzählige Größen der Kleinkunst aufgetreten sind, aber auch viel klassische Musik geboten wird.
Anfangs schien mir das Eis nicht ganz so schnell brechen zu wollen, wie ich das verwöhnter Weise zuletzt gewohnt war. Aber dann hat der Abend doch noch seine Eigendynamik entwickelt, die den Musikanten sehr zufrieden hinterließ. Zu guter Letzt saßen wir noch lange rund um Chef Yassir zusammen und fanden uns, glaube ich, gegenseitig gut!
Mit Christian werde ich (gleich) noch beim Frühstück in Erinnerungen schwelgen. Was wir in der Kürze eines Abends schon zusammen getragen haben, war schon beeindruckend. Von buchstäblich ersten Kindheitserinnerungen aus dem Sandkasten bis hin zu polizeilichen Strafzetteln fürs Radfahren im Kreis und ohne Licht auf öffentlichen Straßen als Dorf-Teenager war alles vertreten. Schön sowas!
Noch diese Woche: Finale in Kirchdorf, Linz und Ronneburg.
Sonntag, 14. Dezember 2008
Berlin-Tempelhof, 14.12.08: Déjà vu, II.
Noch ein Déjà vu: Schon um 11.00 Uhr war in der FEG Tempelhof, wo Cello-Torsten und ich letztes Jahr einen wundervollen Sommerabend verbringen durften, zur Adventsmatinée in der FEG Tempelhof geladen. Volles Haus, gute Stimmung, feines Buffet. Hab ein leicht gekürztes Programm gespielt, auch die "letzte Bastion" fiel der Maßnahme zum Opfer. Deshalb kann ich keine objektiv vergleichbare Publikumsbewertung abgeben. Allerdings schien "Zimt" auffällig gut anzukommen. Weniger erfreulich: meine Leistung beim Kickern mit den Jugendlichen und Alemannias Pleite in Augsburg. Aber das ist eine andere Geschichte ...
Noch ein Satz zu Hendrik, Lauras (vgl. Eintrag von gestern) jüngerem Bruder. Er hat mich gestern durchgehend mit "Klausandréeickhoff" angesprochen, also immer komplett Vor- und Nachname (in seinen Worten: Rückname, weil er ja dem Vornamen nachrückt – logisch!). Das fand ich recht lustig, weil er wohl annahm, ich hieße Klausandréeickhoff, so wie er Hendrik heißt. Wir haben uns den Namen dann noch mal schriftlich angesehen und gemeinsam Vor- und Rücknamen aus-ein-ander-kla-mü-sert. Zum Dank hat er mir prompt zwei Sätze beim Tischtennisspielen abgenommen ...
Morgen Hannover.
|
Noch ein Déjà vu: Schon um 11.00 Uhr war in der FEG Tempelhof, wo Cello-Torsten und ich letztes Jahr einen wundervollen Sommerabend verbringen durften, zur Adventsmatinée in der FEG Tempelhof geladen. Volles Haus, gute Stimmung, feines Buffet. Hab ein leicht gekürztes Programm gespielt, auch die "letzte Bastion" fiel der Maßnahme zum Opfer. Deshalb kann ich keine objektiv vergleichbare Publikumsbewertung abgeben. Allerdings schien "Zimt" auffällig gut anzukommen. Weniger erfreulich: meine Leistung beim Kickern mit den Jugendlichen und Alemannias Pleite in Augsburg. Aber das ist eine andere Geschichte ...
Noch ein Satz zu Hendrik, Lauras (vgl. Eintrag von gestern) jüngerem Bruder. Er hat mich gestern durchgehend mit "Klausandréeickhoff" angesprochen, also immer komplett Vor- und Nachname (in seinen Worten: Rückname, weil er ja dem Vornamen nachrückt – logisch!). Das fand ich recht lustig, weil er wohl annahm, ich hieße Klausandréeickhoff, so wie er Hendrik heißt. Wir haben uns den Namen dann noch mal schriftlich angesehen und gemeinsam Vor- und Rücknamen aus-ein-ander-kla-mü-sert. Zum Dank hat er mir prompt zwei Sätze beim Tischtennisspielen abgenommen ...
Morgen Hannover.
Berlin-Moabit, 13.12.08: Déjà vu
Déja vu: Fast auf den Tag genau elf Monate ist es her, dass ich am selben Ort schon einmal Konzert hatte: mein erstes 2008, in der FEG Moabit. Damals wurde während des Soundchecks der Weihnachtsbaum abgebaut, diesmal lag er hinten in den Kulissen für seinen bevorstehenden Einsatz bereit. Gefühlt ist der Januar ´08 grad zwei Wochen her, aber es liegt tatsächlich fast ein ganzes Jahr dazwischen.
Vor dem Konzert heute die Nachricht: Laura hat mit ihrem Pony den ersten Preis gemacht! Laura ist 10 und die Tochter meiner Veranstalter- und Gastgeberfamilie. Damit lag die Latte für den Abend natürlich hoch. Ob ich an dieses Ereignis anschließen konnte, weiß ich nicht. Was ich aber weiß: Die Berliner haben ordentlich Punkte bei mir gemacht, denn mit ihrer Sangeskunst und Textsicherheit bei der "letzten Bastion" katapultieren sie sich locker in die Top 3 der diesbezüglichen Ewigbestenliste! Respekt!
Morgen Berlin, II.
|
Déja vu: Fast auf den Tag genau elf Monate ist es her, dass ich am selben Ort schon einmal Konzert hatte: mein erstes 2008, in der FEG Moabit. Damals wurde während des Soundchecks der Weihnachtsbaum abgebaut, diesmal lag er hinten in den Kulissen für seinen bevorstehenden Einsatz bereit. Gefühlt ist der Januar ´08 grad zwei Wochen her, aber es liegt tatsächlich fast ein ganzes Jahr dazwischen.
Vor dem Konzert heute die Nachricht: Laura hat mit ihrem Pony den ersten Preis gemacht! Laura ist 10 und die Tochter meiner Veranstalter- und Gastgeberfamilie. Damit lag die Latte für den Abend natürlich hoch. Ob ich an dieses Ereignis anschließen konnte, weiß ich nicht. Was ich aber weiß: Die Berliner haben ordentlich Punkte bei mir gemacht, denn mit ihrer Sangeskunst und Textsicherheit bei der "letzten Bastion" katapultieren sie sich locker in die Top 3 der diesbezüglichen Ewigbestenliste! Respekt!
Morgen Berlin, II.
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Zwei Gesichter einer Solo-Tour ...
Ist schon wieder Geschichte, genauso wie es auch die Stadthalle Reethus in Rheda-Wiedenbrück ...

... in wenigen Monaten sein wird. Wird abgerissen. Im Neubau würd´ ich dann auch sehr gerne wieder spielen. Trage mich nicht täglich ins selbe Gästebuch ein, in dem auch Götz Alsmann, Kalle Pohl und Alfons unterschrieben haben.
Morgen Berlin.
|
Ist schon wieder Geschichte, genauso wie es auch die Stadthalle Reethus in Rheda-Wiedenbrück ...

... in wenigen Monaten sein wird. Wird abgerissen. Im Neubau würd´ ich dann auch sehr gerne wieder spielen. Trage mich nicht täglich ins selbe Gästebuch ein, in dem auch Götz Alsmann, Kalle Pohl und Alfons unterschrieben haben.
Morgen Berlin.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Lichtenstein (Schwaben), 08.12.08: Aller guten Dinge ...
Auf die Zeile "... eher erklärt Uli Hoeneß Schalke seine Liebe und Liechtenstein Amerika den Krieg ..." (aus "Die letzte Bastion") hab ich mich heute besonders gefreut. Denn ich bin tatsächlich in Lichtenstein, zwar ohne ie und nicht im Zwergstaat, der im Song gemeint ist, aber macht ja nichts.
Bezüglich Lichtenstein, konkret Haus Sonnenfels, hab ich mich hier schon einmal des Wortes "Paradies" bedient, und hier über meine überraschende Namensverwandtschaft mit Renate Duchesnes referiert.
Nun hab ich nach dem Kommentar vom Waechter im All zum Bericht aus Syke (siehe Eintrag 6.12.08) natürlich ein schlechtes Gewissen ob der eintönigen Harmonie, die hier herrscht ... aber auch diesmal war es wieder ein extrem genussvoller Abend für mich, und das schon bevor es Glühwein und Crepes gab!
Renate, Fabian und Marcel, ihr seid im wahrsten Sinne des Wortes die drei guten Seelen dieses Ortes! Danke euch für euer Engagement und den nun schon dritten gemeinsamen Abend hier! Auf dass aller guten Dinge nicht immer nur drei seien!
Morgen Reisetag.
|
Auf die Zeile "... eher erklärt Uli Hoeneß Schalke seine Liebe und Liechtenstein Amerika den Krieg ..." (aus "Die letzte Bastion") hab ich mich heute besonders gefreut. Denn ich bin tatsächlich in Lichtenstein, zwar ohne ie und nicht im Zwergstaat, der im Song gemeint ist, aber macht ja nichts.
Bezüglich Lichtenstein, konkret Haus Sonnenfels, hab ich mich hier schon einmal des Wortes "Paradies" bedient, und hier über meine überraschende Namensverwandtschaft mit Renate Duchesnes referiert.
Nun hab ich nach dem Kommentar vom Waechter im All zum Bericht aus Syke (siehe Eintrag 6.12.08) natürlich ein schlechtes Gewissen ob der eintönigen Harmonie, die hier herrscht ... aber auch diesmal war es wieder ein extrem genussvoller Abend für mich, und das schon bevor es Glühwein und Crepes gab!
Renate, Fabian und Marcel, ihr seid im wahrsten Sinne des Wortes die drei guten Seelen dieses Ortes! Danke euch für euer Engagement und den nun schon dritten gemeinsamen Abend hier! Auf dass aller guten Dinge nicht immer nur drei seien!
Morgen Reisetag.
Montag, 8. Dezember 2008
Rheinau-Freistett (fast schon Frankreich), 07.12.08: Songs vom Stall im Stall
Wo könnten Lieder vom fußbodenbeheizten Stall und stubenreinen Ochsen & Esel besser hinpassen, als in den Ku´Stall in Freistett?! Ich bin heute einfach nur glücklich über dieses Wiedersehens-Konzert nach vier Jahren. Es war wieder extrem fein bei euch, Martin und Despina (das spricht man mit einem stimmlosen Th aus: Th-espina; isse griechisch!)! Bei allem Übermut hab ich die anwesenden Pressevertreter öffentlich mit den beiden Alten von der Muppetshow verglichen. Bin mal auf die Zeitungskritik gespannt ...
Eine Besucherin fragte mich, wo es morgen hingeht. Meine Antwort: "Nach Lichtenstein bei Reutlingen", zu den Schwaben also. Originalzitat der Badenserin: "Ach so, ja. Schad ja nix. Die haben schließlich auch ein wenig Kultur nötig ...!"
In diesem Sinne: Morgen Lichtenstein.
|
Wo könnten Lieder vom fußbodenbeheizten Stall und stubenreinen Ochsen & Esel besser hinpassen, als in den Ku´Stall in Freistett?! Ich bin heute einfach nur glücklich über dieses Wiedersehens-Konzert nach vier Jahren. Es war wieder extrem fein bei euch, Martin und Despina (das spricht man mit einem stimmlosen Th aus: Th-espina; isse griechisch!)! Bei allem Übermut hab ich die anwesenden Pressevertreter öffentlich mit den beiden Alten von der Muppetshow verglichen. Bin mal auf die Zeitungskritik gespannt ...
Eine Besucherin fragte mich, wo es morgen hingeht. Meine Antwort: "Nach Lichtenstein bei Reutlingen", zu den Schwaben also. Originalzitat der Badenserin: "Ach so, ja. Schad ja nix. Die haben schließlich auch ein wenig Kultur nötig ...!"
In diesem Sinne: Morgen Lichtenstein.
Sonntag, 7. Dezember 2008
Weingarten (Baden), 06.12.08: Endorphine und Vorfreude
Die Endorphine vom Vorabend und die Vorfreude auf den "anderen Keller" haben mich von Syke nahe Bremen hierher nach Weingarten nahe Karlsruhe gebracht. Im "anderen Keller" war ich schon anno ´99 – Wahnsinn! – an einem meiner ersten Solo-Liedermacher-Tour-Wochenenden, noch bevor das Hobby zum Beruf wurde. Unter Anne-Roses Schirmherrschaft hab ich mich hier immer sehr wohl gefühlt – und heute war das nicht anders. Ausverkauftes Haus – ich sag´s ja: die Säle müssen nur klein genug sein! – und wieder ein super Publikum, dem ich nicht nur die ohnehin inszenierte Zugabe, sondern noch drei weitere aufgezwungen habe, bis Anne-Rose sich noch ihr Lieblingslied wünschen durfte. In diesem Punkt gehen die Weingartner (Weingärtner?, Weingartener?) also in Führung.
Sie werden es nur nie erfahren, da ich vergessen hab, von meinem Weblog hier zu erzählen. Aber das kann ich ja im Mai nachholen, denn dann bin ich mit dem "Schafspelz"-Programm zusammen mit Cellist Torsten Harder schon wieder hier. Die Vorfreude nimmt also kein Ende!
Morgen Freistett.
|
Die Endorphine vom Vorabend und die Vorfreude auf den "anderen Keller" haben mich von Syke nahe Bremen hierher nach Weingarten nahe Karlsruhe gebracht. Im "anderen Keller" war ich schon anno ´99 – Wahnsinn! – an einem meiner ersten Solo-Liedermacher-Tour-Wochenenden, noch bevor das Hobby zum Beruf wurde. Unter Anne-Roses Schirmherrschaft hab ich mich hier immer sehr wohl gefühlt – und heute war das nicht anders. Ausverkauftes Haus – ich sag´s ja: die Säle müssen nur klein genug sein! – und wieder ein super Publikum, dem ich nicht nur die ohnehin inszenierte Zugabe, sondern noch drei weitere aufgezwungen habe, bis Anne-Rose sich noch ihr Lieblingslied wünschen durfte. In diesem Punkt gehen die Weingartner (Weingärtner?, Weingartener?) also in Führung.
Sie werden es nur nie erfahren, da ich vergessen hab, von meinem Weblog hier zu erzählen. Aber das kann ich ja im Mai nachholen, denn dann bin ich mit dem "Schafspelz"-Programm zusammen mit Cellist Torsten Harder schon wieder hier. Die Vorfreude nimmt also kein Ende!
Morgen Freistett.
Samstag, 6. Dezember 2008
Syke, 05.12.08: Milchschaum und Milchraum
Also, ich nehm´ aber auch die genialsten Locations mit auf der Tour! Die Wassermühle in Syke nahe Bremen – sprich Sieke, nicht Süke, wie ich mir schon von den Haßbergern (nicht Haßbergenern, wie ich nun auch weiß) hab erklären lassen – also die Wassermühle von Christiane Palm-Hoffmeister in Syke ist einfach ein traumhafter Ort für fahrendes Kleinkünstlervolk wie mich.
Vorab ein selten gut gelungener Milchschaum im Milchkaffee, später ein brechend volles Haus, tolle Stimmung, toller Abend – ich muss es so ungeschminkt sagen: eine glatte Eins :-)! Und das obwohl es für die Textunsicherheiten bei – "eh scho wissen", wie der Österreicher sagt – wieder leichte Abzüge gab.
Dass die Bayern dann noch in letzter Minute den Siegtreffer erzielt haben, konnte durch Alemannias Sturm auf Tabellenplatz 2 kompensiert werden. Patrick Milchraum traf schon nach wenigen Sekunden ins Schwarze. Die Wassermühle wiederum hat mein Herz heute im Sturm erobert!
Morgen Weingarten.
|
Also, ich nehm´ aber auch die genialsten Locations mit auf der Tour! Die Wassermühle in Syke nahe Bremen – sprich Sieke, nicht Süke, wie ich mir schon von den Haßbergern (nicht Haßbergenern, wie ich nun auch weiß) hab erklären lassen – also die Wassermühle von Christiane Palm-Hoffmeister in Syke ist einfach ein traumhafter Ort für fahrendes Kleinkünstlervolk wie mich.
Vorab ein selten gut gelungener Milchschaum im Milchkaffee, später ein brechend volles Haus, tolle Stimmung, toller Abend – ich muss es so ungeschminkt sagen: eine glatte Eins :-)! Und das obwohl es für die Textunsicherheiten bei – "eh scho wissen", wie der Österreicher sagt – wieder leichte Abzüge gab.
Dass die Bayern dann noch in letzter Minute den Siegtreffer erzielt haben, konnte durch Alemannias Sturm auf Tabellenplatz 2 kompensiert werden. Patrick Milchraum traf schon nach wenigen Sekunden ins Schwarze. Die Wassermühle wiederum hat mein Herz heute im Sturm erobert!
Morgen Weingarten.
Freitag, 5. Dezember 2008
Haßbergen (Niedersachsen), 04.12.08: Joachim ist nicht Joachim!
Es fing schon mal damit an, dass Joachim gar nicht Joachim ist! Also, nicht der, für den ich ihn die ganzen Monate über gehalten habe. Wir haben uns bei einer Tagung im Februar kennen gelernt, woraufhin er mich später per mail zum Konzert nach Haßbergen eingeladen hat. Nur hatte ich die ganze Zeit ein anderes Gesicht vor Augen und war ziemlich verdutzt, dass Joachim in Wirklichkeit ein ganz anderer ist ...
Wie dem auch sei: Die "Alte Kapelle" in Haßbergen ist eine wundervolle, zur Kleinkunstbühne umgestaltete Perle, in der sich der Künstler eines super Sounds und professioneller Beleuchtung erfreuen kann – danke, Sebastian! Bei der "letzten Bastion" haperte es beim Publikum mit der Textsicherheit, wobei man anmerken muss, dass zum gegenseitig Mitreißen nicht allzu viele Leute da waren an diesem verregneten Donnerstagabend. Was nach einer respektablen 3+ anmutete, entwickelte sich bei den Zugaben zu einer glatten 2 und spätestens bei Heikos herbei gezaubertem Sterne-Menü, stand einer vollen Punkteanzahl für diesen Abend nichts mehr im Wege.
Dass es hier bei Joachim zu Hause neben einem abschließendem Schluck Whiskey auch WLAN gibt, macht die Sache nicht wirklich schlechter!
Morgen Syke.
|
Es fing schon mal damit an, dass Joachim gar nicht Joachim ist! Also, nicht der, für den ich ihn die ganzen Monate über gehalten habe. Wir haben uns bei einer Tagung im Februar kennen gelernt, woraufhin er mich später per mail zum Konzert nach Haßbergen eingeladen hat. Nur hatte ich die ganze Zeit ein anderes Gesicht vor Augen und war ziemlich verdutzt, dass Joachim in Wirklichkeit ein ganz anderer ist ...
Wie dem auch sei: Die "Alte Kapelle" in Haßbergen ist eine wundervolle, zur Kleinkunstbühne umgestaltete Perle, in der sich der Künstler eines super Sounds und professioneller Beleuchtung erfreuen kann – danke, Sebastian! Bei der "letzten Bastion" haperte es beim Publikum mit der Textsicherheit, wobei man anmerken muss, dass zum gegenseitig Mitreißen nicht allzu viele Leute da waren an diesem verregneten Donnerstagabend. Was nach einer respektablen 3+ anmutete, entwickelte sich bei den Zugaben zu einer glatten 2 und spätestens bei Heikos herbei gezaubertem Sterne-Menü, stand einer vollen Punkteanzahl für diesen Abend nichts mehr im Wege.
Dass es hier bei Joachim zu Hause neben einem abschließendem Schluck Whiskey auch WLAN gibt, macht die Sache nicht wirklich schlechter!
Morgen Syke.

