Samstag, 29. November 2008


Regensburg, 28.11.08: Von der Nähe sieht man die Falten

Kurz vor dem Konzert in Regensburg wurde ich auf "etwa 40" geschätzt, was mich schwer getroffen hat. In den letzten Jahren werden mir auffallend häufig eher weniger Lebensjahre zugemutet – rein optisch natürlich! –, als die tatsächliche Anzahl, die ich auf dem Buckel hab. Früher war es genau andersrum. Nach dem Konzert – vielleicht hat es mich verjüngt – meinte eine überaus freundliche Regensburgerin als sie mein Geburtsjahr auf dem Info-Flyer entdeckte, sie hätte mich eigentlich jünger geschätzt, aber von der Nähe jetzt würde man die Falten etwas sehen ... Da fand ich sie dann auch plötzlich nicht mehr ganz so freundlich ...

All das verzeih´ ich großzügig dem tollen Regensburger Publikum! Die mühsame Anfahrt mit obligatorischem Stau auf der A3 war in Windeseile vergessen! Spät abends hab ich bei meiner amerikanisch/equadorianisch-deutschen Gastfamilie grad noch mexikanisches Chilli mit Nachos gekriegt. Was will man mehr?! Zumal mir zum Frühstück auch noch Weißwurscht angekündigt wurde ...

Update Samstag, 29.11.: Es gab sie wirklich! Dank und Gruß gen Süden!

|

Donnerstag, 27. November 2008


Buchtipp: Klüngel – das Krokodil mit der Klingel



Nachdem Kollege Konstantin Wecker auf seiner Homepage (zu Recht!) über das neue Buch seiner Frau schwärmt, darf auch ich hier in familiärer Angelegenheit einen Geschenke-Tipp weitergeben:

"Klüngel, das Krokodil mit der Klingel" ist ein phantasievoller, großer Lesespaß für Jung und Alt, pädagogisch wertvoll und intelligent geschrieben. Besonders entzückend sind die kreativen Tierlieder, sei es der "Menschen-Protestsong" oder die "Nationalhymne aller Tiere".

Klaus Eickhoff
Klüngel – das Krokodil mit der Klingel

So ein Pech! Seit Klüngel nicht anders konnte und einfach mal ausprobieren musste, wie ein Fahrrad schmeckt, klemmt eine Klingel in seinem Bauch. Seitdem klingelt es bei ihm bei Aha-Erlebnissen, Glücksgefühlen, Gewissensbissen oder Rülpsern. Und seinen Spitznamen hat er auch weg – nur dass Krokodile leider kein „i“ aussprechen können, deshalb heißt er nicht Klingel, sondern Klüngel. Gemeinsam mit seinen Freunden im Wildtier-Reservat Ding- Darling in Florida erlebt Klüngel viele Abenteuer. Die Tiere lernen, dass sie nur gemeinsam stark sind und dass es wichtig ist, sich gegenseitig zu helfen. Als der Friede durch die zwei Wilderer Hubert und Henry dramatisch gestört wird, entwerfen Klüngel und seine Freunde einen verwegenen Plan. Mit Hilfe von Frank, dem Sohn des Wildhüters, gelingt das undenkbare Vorhaben.

In allen Buchhandlungen zu bestellen, natürlich auch im Netz, z.B. bei Amazon (10,95 Euro).

|

Montag, 24. November 2008


"Ach, du"-Tourauftakt ´08: Wil, Steyr, Wallern, Traunkirchen

Je sieben Stunden Anreise an den ersten Tagen, ein Konzert mit Halsschmerzen, alle vier mit Schnupfstimme ... Aber das ist nur die eine Seite des Ach, so fröhlichen!-Tourauftakts ´08. Zum Glück gab´s da auch dies:

- In Wil (Schweiz) den kleinsten Saal, aber die größte Stimmung
- In Steyr (Oberösterreich) das größte Publikum (darunter mein ehemaliger Klavierlehrer und Chorleiter Welfhard) und gediegenes Ambiente
- In Wallern (auch OÖ) als souveränen Gastgeber meinen alten Freund und Trauzeugen Kaarlo
- In Traunkirchen (auch OÖ) den atmosphärisch schönsten Raum und wundervoll-herzerwärmende Erinnerungen durch die Anwesenheit von Gerlinde, meiner ehemaligen Kinderkrippenspielregisseurin, vor der ich nach fast 25 Jahren noch einmal den Text der "Tür zum Stall" vortragen durfte.

Alle Konzerte hatten ihre besondere Note. Immer wieder anders. Immer wieder faszinierend. Meiner Ankündigung folgend müsste ich an dieser Stelle ja nun tatsächlich Noten verteilen ... Um Wort zu halten folgender Versuch:

Enthusiastischste Stimmung: ..... 1. Platz: Wil (10 Punkte - volle Punkteanzahl!)
Glühweinkonsum total: ........... 1. Platz: Steyr (10 Punkte)
Gulaschsuppe im Anschluss: ...... 1. Platz: Wallern (10 Punkte)
Schönste Kleinkunstatmosphäre: .. 1. Platz: Traunkirchen (10 Punkte)

So kann ich erstmal nichts falsch machen ... Danke für diesen Tourauftakt ans Publikum und die Veranstalter, stellvertretend an Markus, Alois, Kaarlo und Hannes! Bin zurück in Aachen und habe nun drei Tage um Kraft zu sammeln.

|

Sonntag, 16. November 2008


Ach, du fröhliche-Tour 2008
oder: "Die Weihnacht vor der Tür"

Beim "Frühstückstreffen für Frauen" habe ich mir vor 250 Aachenerinnen noch einmal Mut angesungen für die anstehende Adventstour 2008. Die Premiere am Donnerstag ist eine doppelte: Es ist mein erster Auftritt überhaupt in der Schweiz! Ich freue mich auf:

20.11.2008 CH-9500 Wil/SG
21.11.2008 A-4400 Steyr
22.11.2008 A-4702 Wallern
23.11.2008 A-4801 Traunkirchen
28.11.2008 D-93051 Regensburg
04.12.2008 D-31626 Haßbergen
05.12.2008 D-28857 Syke
06.12.2008 D-76356 Weingarten
07.12.2008 D-77866 Rheinau-Freistett
08.12.2008 D-72805 Lichtenstein
10.12.2008 D-33378 Rheda-Wiedenbrück
13.12.2008 D-10559 Berlin-Moabit
14.12.2008 D-12099 Berlin-Tempelhof
15.12.2008 D-30161 Hannover (neu!)
18.12.2008 A-4560 Kirchdorf
19.12.2008 A-4020 Linz
20.12.2008 D-63549 Ronneburg


Herzlich willkommen! Details unter "konzerte"

|

Montag, 10. November 2008


Bis auf den letzten Platz ...

Mit dem gestrigen Konzert in Neu-Isenburg hat der allzu ruhige Herbst ein jähes Ende genommen. Gut so! Schließlich muss ich mich einspielen für das dichte Konzertrestprogramm 2008, das bis Weihnachten noch ansteht.

Die Neu-Isenburger haben mich derart wohlwollend behandelt, dass ich mich doch tatsächlich zu einer Welturaufführung hab hinreißen lassen. „Durch dich“ ist ein Song des Jahrgangs ´08 und ist erst vor wenigen Tagen (vorläufig) fertig geworden. Seine Aufführung hat ihn frühzeitig ins Leben gerufen – und jetzt bin ich erst recht motiviert, weiter an neuem Material zu basteln.

Als übrigens im Laufe des dritten Liedes noch eine Dame in den schon gut gefüllten Saal dazu kam, konnte ich erleichtert feststellen: Der Raum ist bis auf den letzten Platz gefüllt! Für wen dieser allerdings frei gehalten wurde, blieb bis zuletzt ein Rätsel. (Gut, ich hab gemogelt: Auf der Empore hätten schon noch ein paar Leute hingepasst. Aber wie ich vor Ort schon ankündigte: Ich schreib doch so gerne "ausverkauft!")

|

Samstag, 8. November 2008


Jonathan Leistner: "Nicht mehr weniger"

Da es mit dem Update der Courage-Label-Homepage, auf das ich eigentlich noch warten wollte, noch dauern wird, möchte ich jetzt endlich vermelden: "Nicht mehr weniger", das Debütalbum von Jonathan Leistner ist erschienen! Hörproben gibt es auf Jonis Homepage unter "tonträger". Hier noch ein offizieller Pressetext, der es einfach genau trifft ;-):


"Ich sag´s mit einem Lied". Jonathan Leistners Debüt-Album beginnt so, wie ihn sein live-Publikum bereits kennt: ein Klavier, eine Stimme. Leistner erklärt sich in Liedern, denn "nur mit Worten gelingt das nicht", wie es im Eröffnungssong heißt. Die 13 Titel auf "nicht mehr weniger" liefern eindrucksvoll den Beweis: Jonathan Leistner hat etwas zu sagen, sowohl textlich, als auch musikalisch. Mit "Sturm, sei still" und "Manchmal" zieht er den Hörer regelrecht in seine Gedankenwelt, unterstützt von den atmosphärisch dichten Arrangements von Wolfgang Zerbin, die Leistner auf den Leib geschrieben sind. Prägendes Element sind vor allem auch die außergewöhnlichen Percussion-Klänge eines Ralf Gustke.

Mit "Warten" zeigt Jonathan Leistner in bester Liedermacher-Manier seine witzig-ironische Seite, zu der auch "Mein letztes Hemd" und die skurril-philosophische Abhandlung "Was ich denke" zählen. In erster Linie ist "nicht mehr weniger" jedoch ein nachdenkliches Album, in dem Jonathan Leistner Fragen stellt, ohne voreilige Antworten zu geben. Gerade auch wenn es um Glaubensthemen geht, bleibt Leistner kritisch-reflektierend, ungeschminkt und herausfordernd. Leichtigkeit und Tiefgang vereinen sich im Song "Kind in mir", der die Gedanken des jungen Familienvaters offenbart.

Auf "nicht mehr weniger" gelingt Jonathan Leistner ein Spagat zwischen entwaffnend ehrlichen Songs, die auch Zweifeln und Ängsten Ausdruck verleihen ("Fragen", "Ich glaube", "Lass mich nicht fallen") und Liedern voller Zuversicht und Ermutigung ("Neuanfang", "Liebe"), musikalisch wunderschön umgesetzt. Schlusspunkt bildet das Segenslied "Meine Seele", wieder puristisch: ein Klavier, eine Stimme.

Jonathan Leistner: "nicht mehr weniger" (www.jonathanleistner.de)
courage label 2008 (www.courage-label.de)
produziert von Wolfgang Zerbin, Michael Kusterer-Trenkle und Klaus-André Eickhoff

|

Montag, 3. November 2008


(K)ein Grund zum Ärgern!

Durch Zufall fällt mir die aktuelle Ausgabe vom Folker! in die Hände, dem Magazin für Folk, Lied und Weltmusik. Gerade ärgere ich mich noch, dass EINMAL der Schwerpunkt auf der deutschsprachigen Szene liegt – und ICH natürlich NICHT vorkomme! Beim miesgrämigen Durchblättern entdecke ich unter WEIHNACHTEN SPEZIAL plötzlich meine CD "Ach, du fröhliche!" Und was lese ich?!:
"Anfang August unterwegs im ICE857 zwischen Köln und Berlin – da hört man Weihnachts-CDs besonders intensiv. Der Liedermacher Klaus-André Eickhoff wagt sich mit Ach, du fröhliche! frontal an das heikle Thema – und gewinnt dem Fest tatsächlich noch neue, witzige und ironische Aspekte ab. Und das Lied „Was ist los?“ zeigt, dass nicht nur der Rezensent mit der vorgezogenen Weihnachtsstimmung zu kämpfen hat. Doch, doch, überzeugend, intelligent und radiotauglich." (Mike Kamp; Folker! November/Dezember 2008)

Über letzteres lässt sich streiten, aber insgesamt erleichtert mir das die Lektüre dieser besonders gelungenen Augabe des Folker! (über den ich mich auch schon mal sehr ärgern musste – aber das ist verjährt ...) doch erheblich!

|

This page is powered by Blogger. Isn't yours? Weblog
Commenting and Trackback by HaloScan.com Blogarama