Sonntag, 30. Dezember 2007
Augsburg, Donauwörth und was außerdem geschah
Nicht, dass ich mir einbilde, dass nach fast einer ganzen Woche noch irgendwer vorweihnachtliche Konzertberichte lesen will. Aber versprochen ist versprochen.
Da war also nach Stadtlohn und Landau noch Augsburg und Donauwörth – beide Konzerte organisiert von Hans-Georg Stapff, der mich schon zum legendären Donauwörther Notenkessel geholt hatte. Die Augsburger St. Ulrichkirche hat mir gehörigen Respekt eingeflößt: sehr groß, sehr hallig, sehr ehrwürdig, sehr frisch renoviert und sehr frisch – temperaturentechnisch. Folge: Noch ein Konzert im Mantel. Aber die Augsburger waren ein warmherziges Publikum, das mir alle Bedenken nahm.
Bedenken hatte ich bis zur Pause – ehrlich gesagt – in Donauwörth. Hier war die Kirche voll – und das am 23.12. um 16.00 Uhr – aber ich war nicht so recht mit mir und der Stimmung zufrieden. Erst nach kleinen Justierungen an Technik und Licht in der Pause, lief es dann plötzlich. Kann auch sein, dass das nur so subjektiv empfundene Nuancen sind, die sonst keiner wahrnimmt. Jedenfalls sangen sich die Donauwörther noch fast in die Top 3 bei "Die letzte Bastion" und ich war mit der Derniere ganz ohne Wehmut im Reinen.
Seitdem erhole ich mich und habe Urlaub – an einem streng geheimen Ort (die Fans, die Medien, die Paparazzi, ...) und blicke dankbar auf ein sehr gutes ´07er zurück.
Und dann war da noch ...

... ein tolles Premieren-Publikum in Neukematen ...
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Nicht, dass ich mir einbilde, dass nach fast einer ganzen Woche noch irgendwer vorweihnachtliche Konzertberichte lesen will. Aber versprochen ist versprochen.
Da war also nach Stadtlohn und Landau noch Augsburg und Donauwörth – beide Konzerte organisiert von Hans-Georg Stapff, der mich schon zum legendären Donauwörther Notenkessel geholt hatte. Die Augsburger St. Ulrichkirche hat mir gehörigen Respekt eingeflößt: sehr groß, sehr hallig, sehr ehrwürdig, sehr frisch renoviert und sehr frisch – temperaturentechnisch. Folge: Noch ein Konzert im Mantel. Aber die Augsburger waren ein warmherziges Publikum, das mir alle Bedenken nahm.
Bedenken hatte ich bis zur Pause – ehrlich gesagt – in Donauwörth. Hier war die Kirche voll – und das am 23.12. um 16.00 Uhr – aber ich war nicht so recht mit mir und der Stimmung zufrieden. Erst nach kleinen Justierungen an Technik und Licht in der Pause, lief es dann plötzlich. Kann auch sein, dass das nur so subjektiv empfundene Nuancen sind, die sonst keiner wahrnimmt. Jedenfalls sangen sich die Donauwörther noch fast in die Top 3 bei "Die letzte Bastion" und ich war mit der Derniere ganz ohne Wehmut im Reinen.
Seitdem erhole ich mich und habe Urlaub – an einem streng geheimen Ort (die Fans, die Medien, die Paparazzi, ...) und blicke dankbar auf ein sehr gutes ´07er zurück.
Und dann war da noch ...
... ein tolles Premieren-Publikum in Neukematen ...
... Ist das nicht süß?! Die Ruhe vor dem Sturm in Wien ...
... Siggis Abgesang bzw. –gejagdhorne in Lichtenberg ...
... eine unschlagbare Bühnendeko in der Gackeleia zu Ronneburg ...
... und Einbrecher in Stadtlohn (siehe Eintrag vom 22.12.)
Und jetzt: HAPPY 2008 EVERYBODY!
Montag, 24. Dezember 2007
Tourabschlussbericht über Augsburg und Donauwörth folgt ... bitte erstmal ein paar Tage durchschnaufen ...
MERRY CHRISTMAS EVERYONE!!!
(Ich kann jetzt auch in Farbe!)
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MERRY CHRISTMAS EVERYONE!!!
(Ich kann jetzt auch in Farbe!)
Samstag, 22. Dezember 2007
Von Einbrechern und Stammlokalen
Es begab sich aber in der münsterländischen Kleinstadt Stadtlohn ...: In der Aula des hiesigen Gymnasiums, die zu Konzertzwecken genutzt wird – (vor)gestern auch zu meinem – bin ich noch am Aufbauen und Einrichten, als Veranstalter Rolf Wähning vom Kulturamt mir mitteilt, dass er kurz noch mal weg muss und mich grad einsperrt, gleich aber wieder da wäre. Kaum ist er weg, erblicke ich die ersten Besucher, die draußen in der Kälte stehen ... Was tun? Die Türen sind verschlossen, Herr Wähning nicht da ... also kurzerhand das Fenster meiner ebenerdigen Garderobe geöffnet und die ersten fünfzehn Konzertbesucher reingelassen. Ein sehr niedliches Bild, wie sie alle durchs Fenster krabbeln! Ich hab´s auf Video festgehalten und werde es noch veröffentlichen. Habe überhaupt noch etliche Bilder und Kurz-Videos auf der Adventstour gemacht, die ich mit viiiiel Muße und Zeit vielleicht mal "zwischen den Jahren" hier reinstelle unter der Rubrik "Was sonst noch geschah ..."
Ach so, gespielt hab ich in Stadtlohn auch noch: Auf einem herrlichen Steinway & Sons – der absolute Hammer-Flügel! Mit Herrn Wähning (der durchaus pünktlich wieder auftauchte) und Stefan Jürgens, der mich nach Stadtlohn vermittelt hatte und von dem ich hier schon berichtet hab, klang der Abend noch philosophisch-anregend beim Italiener aus. Und Stefan und mir war das dann noch einen Asbach Uralt wert. Herrlicher Abend!
Heute bin ich dann quasi in meiner Stammkneipe aufgetreten: Im Café kreuz & quer in Landau in der Pfalz war ich bestimmt zum vierten oder fünften Mal. Erst im Februar war ich mit dem Schafspelz-Programm dort gewesen. Ich hatte alle Hände voll zu tun, die über die Jahre gesammelten freundschaftlichen Kontakte zu pflegen, die sich in der Region entwickelt haben: Kollege Konstantin war da, Anja & Arne (die von Hochzeit III.), Joachim (einer der Pirmasenser), Michael nebst Gattin, die ich auf Korsika kennen gelernt hab und der hier auch schon öfter kommentiert hat, natürlich alle anderen Stammkneiper, die allesamt wieder für diese herrliche Kleinkunstkelleratmosphäre gesorgt haben. Und last not least meine Gastfamilie, Gabi & Michael, die mich schon 2000 bei einem meiner ersten Hauptberufs-Konzert-Wochenenden überhaupt betreut haben. Das verbindet! Noch ein herrlicher Abend!
Und jetzt noch die zwei letzten Konzerte der Tour und des Jahres 2007: Augsburg und Donauwörth. In BAYERN!!! Kenner des Liedes „Liebes Christkind!“ wissen, was das bedeutet! Wenn ich´s überlebe, werde ich davon berichten! Schau mer mal ...
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Es begab sich aber in der münsterländischen Kleinstadt Stadtlohn ...: In der Aula des hiesigen Gymnasiums, die zu Konzertzwecken genutzt wird – (vor)gestern auch zu meinem – bin ich noch am Aufbauen und Einrichten, als Veranstalter Rolf Wähning vom Kulturamt mir mitteilt, dass er kurz noch mal weg muss und mich grad einsperrt, gleich aber wieder da wäre. Kaum ist er weg, erblicke ich die ersten Besucher, die draußen in der Kälte stehen ... Was tun? Die Türen sind verschlossen, Herr Wähning nicht da ... also kurzerhand das Fenster meiner ebenerdigen Garderobe geöffnet und die ersten fünfzehn Konzertbesucher reingelassen. Ein sehr niedliches Bild, wie sie alle durchs Fenster krabbeln! Ich hab´s auf Video festgehalten und werde es noch veröffentlichen. Habe überhaupt noch etliche Bilder und Kurz-Videos auf der Adventstour gemacht, die ich mit viiiiel Muße und Zeit vielleicht mal "zwischen den Jahren" hier reinstelle unter der Rubrik "Was sonst noch geschah ..."
Ach so, gespielt hab ich in Stadtlohn auch noch: Auf einem herrlichen Steinway & Sons – der absolute Hammer-Flügel! Mit Herrn Wähning (der durchaus pünktlich wieder auftauchte) und Stefan Jürgens, der mich nach Stadtlohn vermittelt hatte und von dem ich hier schon berichtet hab, klang der Abend noch philosophisch-anregend beim Italiener aus. Und Stefan und mir war das dann noch einen Asbach Uralt wert. Herrlicher Abend!
Heute bin ich dann quasi in meiner Stammkneipe aufgetreten: Im Café kreuz & quer in Landau in der Pfalz war ich bestimmt zum vierten oder fünften Mal. Erst im Februar war ich mit dem Schafspelz-Programm dort gewesen. Ich hatte alle Hände voll zu tun, die über die Jahre gesammelten freundschaftlichen Kontakte zu pflegen, die sich in der Region entwickelt haben: Kollege Konstantin war da, Anja & Arne (die von Hochzeit III.), Joachim (einer der Pirmasenser), Michael nebst Gattin, die ich auf Korsika kennen gelernt hab und der hier auch schon öfter kommentiert hat, natürlich alle anderen Stammkneiper, die allesamt wieder für diese herrliche Kleinkunstkelleratmosphäre gesorgt haben. Und last not least meine Gastfamilie, Gabi & Michael, die mich schon 2000 bei einem meiner ersten Hauptberufs-Konzert-Wochenenden überhaupt betreut haben. Das verbindet! Noch ein herrlicher Abend!
Und jetzt noch die zwei letzten Konzerte der Tour und des Jahres 2007: Augsburg und Donauwörth. In BAYERN!!! Kenner des Liedes „Liebes Christkind!“ wissen, was das bedeutet! Wenn ich´s überlebe, werde ich davon berichten! Schau mer mal ...
Dienstag, 18. Dezember 2007
Open Air in langen Unterhosen
Eigentlich hatte ich es ja vorher gewusst, aber offensichtlich doch nicht so richtig geglaubt. Erst als ich den Zindelhof in Göttingen dann heute gesehen habe, wurde es mir doch klar: Heute war open air-Konzert angesagt – am 17.12. bei Minustemperaturen! Ausgerüstet mit frisch erstandenen C&A-langen-Unterhosen und in voller Mantel- und Schalmontur hab ich das Konzert nicht nur einfach überlebt – sondern nach und nach auch genossen. Zum einen hatte sich Hausherr Thilo mit Heizstrahlern um mein Wohlbefinden verdient gemacht, zum anderen entstand in dem engen Weihnachts-Flohmarkt eine zunehmend romantisch-inspirierende Stimmung, die dann gar kein Ende mehr nehmen wollte. Ein verrückter Abend in der sicher außergewöhnlichsten Location der gesamten Adventstour.
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Eigentlich hatte ich es ja vorher gewusst, aber offensichtlich doch nicht so richtig geglaubt. Erst als ich den Zindelhof in Göttingen dann heute gesehen habe, wurde es mir doch klar: Heute war open air-Konzert angesagt – am 17.12. bei Minustemperaturen! Ausgerüstet mit frisch erstandenen C&A-langen-Unterhosen und in voller Mantel- und Schalmontur hab ich das Konzert nicht nur einfach überlebt – sondern nach und nach auch genossen. Zum einen hatte sich Hausherr Thilo mit Heizstrahlern um mein Wohlbefinden verdient gemacht, zum anderen entstand in dem engen Weihnachts-Flohmarkt eine zunehmend romantisch-inspirierende Stimmung, die dann gar kein Ende mehr nehmen wollte. Ein verrückter Abend in der sicher außergewöhnlichsten Location der gesamten Adventstour.
Montag, 17. Dezember 2007
Warburg ganz weit vorne!
Respekt an die Warburger! Sie haben sich bei Ihrem Sangeseinsatz bei "Die letzte Bastion" – allzu viel darf ich nicht verraten, um den Göttingern, Stadtlohnern, Landauern, Augsburgern und Donauwörthern, zu denen ich in den nächsten Tagen noch komme, den Überraschungseffekt nicht zu nehmen – mindestens in die Top 3 eingetragen – und das in diesem urigen Kleinkunst-Keller des Kulturforums Warburg, in dem es auf jede Stimme ankommt.
Trotz Überverpflegung an Weihnachtskeksen (hier liegt Voitsberg dank Sigrid ganz weit vorne!) zehrt die Tour auch langsam an den Kräften, aber so ein Abend wie heute setzt dann auch wieder neue Kräfte frei. Intensive Tour-Tage!
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Respekt an die Warburger! Sie haben sich bei Ihrem Sangeseinsatz bei "Die letzte Bastion" – allzu viel darf ich nicht verraten, um den Göttingern, Stadtlohnern, Landauern, Augsburgern und Donauwörthern, zu denen ich in den nächsten Tagen noch komme, den Überraschungseffekt nicht zu nehmen – mindestens in die Top 3 eingetragen – und das in diesem urigen Kleinkunst-Keller des Kulturforums Warburg, in dem es auf jede Stimme ankommt.
Trotz Überverpflegung an Weihnachtskeksen (hier liegt Voitsberg dank Sigrid ganz weit vorne!) zehrt die Tour auch langsam an den Kräften, aber so ein Abend wie heute setzt dann auch wieder neue Kräfte frei. Intensive Tour-Tage!
Sonntag, 16. Dezember 2007
Von schönsten Burgen und ganz netten Bergen
Wenn mein Freund Friedhelm sagt, „war ganz nett, hat mir ganz gut gefallen“ – so seine Worte nach meinem Aachener Heimspiel-Konzert – dann ist das das größtmögliche Kompliment aus seinem Munde – und ich bin damit voll und ganz beglückt. Wenn ich selber etwas „ganz nett“ fand, dann ist da nach oben noch viel Spielraum. Alles in allem „ganz nett“ – um bei der Wahrheit zu bleiben – lief´s für mein Dafürhalten im steirischen Voitsberg im Dachbodentheater. Dabei hätte ich allen Anwesenden inkl. Anverwandten (O-Ton Schwiegervater: „Es ist ja doch noch was aus dir geworden …“) gerne einen Knaller geboten, wie ich ihn gestern wieder in der ausverkauften und von mir heiß geliebten Gackeleia im hessischen Ronneburg erlebt habe. In einer der schönsten Kleinkunstbühnen überhaupt, wurde gestern atmosphärisch wieder großes Kino geboten! Das bezieht sich natürlich auf die überdimensionalen Kinoplakate von Meister Reinhold Busch, die die Gackeleia schmücken. Von Bernhards Chilli con Carne habe ich bereits an anderer Stelle berichtet.
Nach EselsBURG, VoitsBERG und RonneBURG geht es heute weiter nach WarBURG, wo dann schon die dritte Kerze brennt.
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Wenn mein Freund Friedhelm sagt, „war ganz nett, hat mir ganz gut gefallen“ – so seine Worte nach meinem Aachener Heimspiel-Konzert – dann ist das das größtmögliche Kompliment aus seinem Munde – und ich bin damit voll und ganz beglückt. Wenn ich selber etwas „ganz nett“ fand, dann ist da nach oben noch viel Spielraum. Alles in allem „ganz nett“ – um bei der Wahrheit zu bleiben – lief´s für mein Dafürhalten im steirischen Voitsberg im Dachbodentheater. Dabei hätte ich allen Anwesenden inkl. Anverwandten (O-Ton Schwiegervater: „Es ist ja doch noch was aus dir geworden …“) gerne einen Knaller geboten, wie ich ihn gestern wieder in der ausverkauften und von mir heiß geliebten Gackeleia im hessischen Ronneburg erlebt habe. In einer der schönsten Kleinkunstbühnen überhaupt, wurde gestern atmosphärisch wieder großes Kino geboten! Das bezieht sich natürlich auf die überdimensionalen Kinoplakate von Meister Reinhold Busch, die die Gackeleia schmücken. Von Bernhards Chilli con Carne habe ich bereits an anderer Stelle berichtet.
Nach EselsBURG, VoitsBERG und RonneBURG geht es heute weiter nach WarBURG, wo dann schon die dritte Kerze brennt.
Freitag, 14. Dezember 2007
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Sonntag, 9. Dezember 2007
Herne – Hersbruck – Aachen
In allen drei Orten habe ich vergessen, auf meinen Weblog hier hinzuweisen. Mal sehen, ob´s trotzdem Kommentare gibt.
In Herne gab es rund um mein "Ach, du fröhliche!"-Programm Kaiserschmarren und Frittatensuppe – angeblich extra zu Ehren meiner österreichischen (Wahl-)Wurzeln. Das kann ich bis heute nicht ganz glauben. Geschmeckt hat trotzdem beides – und das Konzert (ich glaube, es war eher das musikalische Vor- zum kulinarischen Hauptprogramm) – in schon gewohnter Umgebung - großen Spaß gemacht.
"Wo kommen all die Leute her?" Diese Worte aus dem Munde des Veranstalters höre ich nicht so häufig. Eher üblich: "Liedermacher zieht halt nicht so." Aber kaum steht mal Musik-Kabarett drauf, schon strömen die Massen. Zumindest im Verhältnis zu den 12.000 Einwohnern von Hersbruck (bei Nürnberg) und anbetracht dreier konkurrierender Konzerte im selben Ort am selben Abend. Vielleicht lag´s auch an der fetten Ankündigung in der Presse: Mein Foto dreimal so groß wie das von Rüdiger Hoffmann :-). (Aber ich hab´s auch nötig!)
Stühle stellen auch in Aachen: Heimspiel! Bald 250 Leute, knallvolles Haus, kaum genug Kaffee und Kuchen für alle. Für mich auch nicht. Aber unsereiner lebt ja ausschließlich von der Zuneigung des Publikums – und davon gab´s heute reichlich. Ich hab mich reingeschmissen und genossen. Und zur Belohnung bestell ich mir jetzt was beim Thailänder. "Selbst der zarte Heilbutt schwimmt ..." Ach nee, ich mag ja keinen Fisch.
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In allen drei Orten habe ich vergessen, auf meinen Weblog hier hinzuweisen. Mal sehen, ob´s trotzdem Kommentare gibt.
In Herne gab es rund um mein "Ach, du fröhliche!"-Programm Kaiserschmarren und Frittatensuppe – angeblich extra zu Ehren meiner österreichischen (Wahl-)Wurzeln. Das kann ich bis heute nicht ganz glauben. Geschmeckt hat trotzdem beides – und das Konzert (ich glaube, es war eher das musikalische Vor- zum kulinarischen Hauptprogramm) – in schon gewohnter Umgebung - großen Spaß gemacht.
"Wo kommen all die Leute her?" Diese Worte aus dem Munde des Veranstalters höre ich nicht so häufig. Eher üblich: "Liedermacher zieht halt nicht so." Aber kaum steht mal Musik-Kabarett drauf, schon strömen die Massen. Zumindest im Verhältnis zu den 12.000 Einwohnern von Hersbruck (bei Nürnberg) und anbetracht dreier konkurrierender Konzerte im selben Ort am selben Abend. Vielleicht lag´s auch an der fetten Ankündigung in der Presse: Mein Foto dreimal so groß wie das von Rüdiger Hoffmann :-). (Aber ich hab´s auch nötig!)
Stühle stellen auch in Aachen: Heimspiel! Bald 250 Leute, knallvolles Haus, kaum genug Kaffee und Kuchen für alle. Für mich auch nicht. Aber unsereiner lebt ja ausschließlich von der Zuneigung des Publikums – und davon gab´s heute reichlich. Ich hab mich reingeschmissen und genossen. Und zur Belohnung bestell ich mir jetzt was beim Thailänder. "Selbst der zarte Heilbutt schwimmt ..." Ach nee, ich mag ja keinen Fisch.
Sonntag, 2. Dezember 2007
Schafspelz-Derniere und Ach, du …!, die Vierte
So. Das erste Lichtlein brennt. Aber vorher fand im siegerländischen Wilnsdorf-Wilden noch die diesjährige Schafspelz-Derniere statt, nachdem ich mich mit einem schnellen Saunaaufguss bei Andy und italienisch-wildener Tomatensuppe von den sibirischen Verhältnissen Oberfrankens erholt hatte. Nach einem schönen Konzert in sehr freundlicher Runde wurde ich noch weiter aufgepäppelt und mit reichlich Proviant auf den Weg Richtung Norden geschickt.
Hier in Hamburg – nach Christkind dominierten Regionen erstmals im Einzugsgebiet des Weihnachtsmannes – ging´s heute wieder mit "Ach, du fröhliche!" weiter, das zu meiner großen Freude nicht nur mir, sondern auch dem Publikum Spaß zu machen scheint. Das darf gerne so weitergehen. Bis zum 24. sind´s noch 12 Konzerte :-)!
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So. Das erste Lichtlein brennt. Aber vorher fand im siegerländischen Wilnsdorf-Wilden noch die diesjährige Schafspelz-Derniere statt, nachdem ich mich mit einem schnellen Saunaaufguss bei Andy und italienisch-wildener Tomatensuppe von den sibirischen Verhältnissen Oberfrankens erholt hatte. Nach einem schönen Konzert in sehr freundlicher Runde wurde ich noch weiter aufgepäppelt und mit reichlich Proviant auf den Weg Richtung Norden geschickt.
Hier in Hamburg – nach Christkind dominierten Regionen erstmals im Einzugsgebiet des Weihnachtsmannes – ging´s heute wieder mit "Ach, du fröhliche!" weiter, das zu meiner großen Freude nicht nur mir, sondern auch dem Publikum Spaß zu machen scheint. Das darf gerne so weitergehen. Bis zum 24. sind´s noch 12 Konzerte :-)!
Samstag, 1. Dezember 2007
Kalte Füße und der erste Glühwein des Jahres
In der Scheune am Schlossplatz in Lichtenberg war ich dieses Jahr schon mal. Es war damals eine laue Sommernacht, wenn ich mich recht entsinne und ein besonders schöner Abend. Letzteres gilt auch für meinen zweiten 2007-er-Auftritt bei den Oberfranken – allerdings unter verschärften Bedingungen. Die Scheune wollte nicht so recht warm werden, weshalb ich im zivilen Mantel aufgetreten bin und teilweise gegen laute Heizkanonen ansingen musste. Anders gesehen war das wohl genau die adventliche Stimmung, die für das „Ach, du fröhliche!“-Programm sein muss – vor allem, da es noch lecker Glühwein gab (Bakterien???) und es auch in der ganzen Scheune danach roch. Da nimmt man die kalten Füße doch gerne in Kauf. Dank an die Franken – hey, das war übrigens Deutschlandpremiere mit dem Programm!
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In der Scheune am Schlossplatz in Lichtenberg war ich dieses Jahr schon mal. Es war damals eine laue Sommernacht, wenn ich mich recht entsinne und ein besonders schöner Abend. Letzteres gilt auch für meinen zweiten 2007-er-Auftritt bei den Oberfranken – allerdings unter verschärften Bedingungen. Die Scheune wollte nicht so recht warm werden, weshalb ich im zivilen Mantel aufgetreten bin und teilweise gegen laute Heizkanonen ansingen musste. Anders gesehen war das wohl genau die adventliche Stimmung, die für das „Ach, du fröhliche!“-Programm sein muss – vor allem, da es noch lecker Glühwein gab (Bakterien???) und es auch in der ganzen Scheune danach roch. Da nimmt man die kalten Füße doch gerne in Kauf. Dank an die Franken – hey, das war übrigens Deutschlandpremiere mit dem Programm!

