Samstag, 26. Mai 2007


"Zwei Seidla"-Pause in der Scheune

Vom Pfingstverkehr und gescheiterten Versuchen diverse Staus zu umfahren wollen wir jetzt mal gar nicht reden. (Das hessische und thüringer Hügelland ist übrigens sehr romantisch so im Frühling.) Ankunft 19.10 Uhr in Lichtenberg im Frankenwald war ausreichend, um um 19.45 Uhr loszulegen. Ich sag´s jetzt mal ganz unpoetisch: Es war der Hammer! Die Scheune am Schlossplatz ein Traum, das Frankenpublikum äußerst dankbar und gemütlich und das Lichtenberger Raubritter dunkel (für mich natürlich erst NACH dem Konzert) sehr süffig.

Nach diesem fulminaten Franken-Erlebnis schlägt mein Herz beim Pokalfinale einen Tick mehr für die Nürnberger! Und eine Pause (ob Fußball-Halbzeit oder Konzertpause) dauert ab sofort zwei "Seidla" - so ein Zuruf aus dem Publikum - und nicht mehr 15 Minuten ...

Danke, Marga & Co.! Und Grüße an for you!
Update, 27.05.: Und nach dem heißen Finale nun auch Glückwunsch an den "Club"!

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Donnerstag, 24. Mai 2007


Nachtrag zu Bermatingen

Sehr lustig: Hier kann man sich den Pressebericht zu meinem Konzert in Bermatingen VORLESEN lassen ... Besonders schön die Aussprache von "Schaf - Spelz" und "Spam - Song" :-)!

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Sonntag, 20. Mai 2007


Schräge Bühne, kleinster Kleinkunst-Keller

Erst die "Nacht der Komödianten" in Bad Pyrmont: Volles Kurtheater, schräge Bühne (wörtlich gemeint), aufgeschlossenes Publikum, nette Kleinkunst-Kollegen aller Genres. Dann solo im Kulturkessel in Bermatingen (Nähe Bodensee), vielleicht Deutschlands kleinster Kleinkunst-Keller. Dafür umso uriger und ein unplugged-Erlebnis, das für mich selber auch sehr selten ist. Ist mal ganz angenehm, die volle Bewegungsfreiheit zu haben und nicht ins Micro singen zu müssen. Dafür sitzt man dem Publikum quasi am Schoß. Die Runde war einfach richtig nett und Andrea vom Kulturkessel-Team hat keine Kosten und Mühen gescheut, mir nach getaner Arbeit eine Pizza Steak zu organisieren. Auch ein Erlebnis.

Den Fußball kann ich nicht ganz unerwähnt lassen ... Gratulation an die Stuttgarter! Den Abgesang auf die Alemannia muss ich dann doch irgendwann noch einmal mit einem eigenen Beitrag begehen ... Unterdessen sind zahlreiche Beileidsbekundungen schon eingegangen. Danke für alles Mitgefühl. Ich bin noch am Verarbeiten ...

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Dienstag, 15. Mai 2007


Ich bin unfreundlich!

Ruft eine nette Dame von O2 an. "Genion M" würde man uns jetzt großzügiger Weise anbieten und rattert mir 1000 Vorteile und Einzelheiten auf. Ich frag nach, ob ich das in Ruhe auf der Homepage nachlesen kann, weil das ging mir jetzt alles zu schnell. Ja, könnte ich – " ... und wir würden dann am Freitag noch mal anrufen!"

"Nein, tun Sie das bitte nicht", entfährt es mir. War das etwa unhöflich? Ich will nicht wieder angerufen werden, sondern in Ruhe selber nachrechnen und entscheiden. Und weil die Dame jetzt nicht mehr so nett ist, hole ich den Hammer raus. Beim ARD-Ratgeber habe ich nämlich gerade die Benimmregeln für solche Fälle gelesen und da steht eindeutig, dass Telefonwerbung gar nicht erlaubt ist. "Ist es doch! Das haben Sie bei uns unterschrieben, blablabla ..." Mist, das Kleingedruckte beim Vertragsabschluss. Egal. Ich will trotzdem nicht angerufen werden, das müsse sie doch verstehen, und auch, dass man da ärgerlich werden kann, wenn man mit solchen Anrufen überrumpelt würde.

Versteht sie aber nicht. Sie wäre höflich gewesen! Und ich derjenige, der unfreundlich ist! Und ich solle nicht von mir auf andere schließen! Sie wollte mir nur was Gutes tun, aber bitte, dann eben nicht!

Bitte, dann eben nicht!

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Sonntag, 13. Mai 2007


Flirt mit Melisse

Man sagt ja, der erste Eindruck sei entscheidend. Ich hoffe, die Konzertbesucher in Auerbach/Erzgebirge sehen das anders. Denn das erste, was sie von mir hörten war ... nichts. Das Stagepiano blieb stumm, da ich nach dem Soundcheck noch mal alle Geräte ausgeschaltet und der tüchtige MP-9000 sich dadurch verstellt hatte. Egal. Der Rest des Abends verlief meines Erachtens pannenfrei. Auch hat man mir viel Mitgefühl entgegen gebracht, denn die Alemannia ist ja gestern ... aber darüber kann ich noch nicht sprechen.

Meine Unterkunft stellte sich als paradiesisches Anwesen heraus, auf dem Familie Thierfelder - nomes est omen - eine Lamazucht betreibt. Apropos nomen: Die Lamas der Thierfelders sind alle nach Gewürzen genannt. So habe ich noch mit Melisse und Knoblauch geflirtet - oder war es Curry?

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Freitag, 11. Mai 2007


Auf ins Erzgebirge

Allen Eintragern der "Tour mit Torsten" ganz herzlichen Dank für die - ja, ausschließlich - sehr, sehr freundlichen Rückmeldungen! Torsten und ich freuen uns sehr und zehren noch immer von den schönen Erinnerungen. Und nicht, dass einer glaubt, ich hätte tatsächlich etwaige Negativ-Einträge gelöscht ... ;-)!

Schon heute lege ich Teil 1 der Strecke ins Erzgebirge zurück, um morgen Abend von der Fahrt nicht ganz erschlagen zu sein. Zumal mich eine höchst stapaziöse Bundesliga-Konferenz im Auto begleiten wird. Zum Thema Fußballfan-Emotionen, Schwerpunkt "Trauerarbeit" später dann mehr. Jetzt hoffen wir erstmal, die Auerbacher sind nicht allzu große Songcontest-Fans oder besitzen Videorekorder ...

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Dienstag, 1. Mai 2007


Lichtenstein

Tour-Abschluss im Paradies. Dachten wir gestern noch, durch die doch etwas zu großzügig geplanten Strecken langsam an die Kraftreserven zu müssen, fühlen wir uns nach dem Konzert und der bestandenen Tarzan-Prüfung im schwäbischen Lichtenstein ...





































... erfrischt und gestärkt und könnten gleich noch ein paar Konzerte anhängen. Mit einem Riesenschatz an Erinnerungen geht´s heute zurück nach Aachen. Danke Eschweiler, Sierning, Wien und Lichtenstein! "Kaum gelebt sind diese Stunden abgespeichert, die uns lange noch erwärmen ..."



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