Samstag, 16. Juni 2007
Seit 10 Tagen volles Programm
Ein ruhiges Stündlein nutzend, mitten in unserer kleinen, feinen Nord-Ost-Tour, hole ich ein paar Berichte nach. Sitze bei Cello-Torsten im Wohnzimmer in Neustrelitz und nutze seine "flatte Ratte", wie er zu sagen pflegt.
Gestern hatten wir ein wunderschönes Konzert in Berlin-Tempelhof. Der Saal hat so gebebt, dass ich mir um die Statik des neugebauten Raumes Sorgen gemacht habe. Da ich aber wusste, dass Freunde aus Aachen die Statik berechnet hatten, konnte ich den Gedanken schnell verwerfen. Nicht zuletzt unseren Berliner Groupies hatten wir die tolle Stimmung zu verdanken - auch alle anderen haben sich anstecken lassen und Torsten und mir einen unvergesslichen Abend bereitet. "Ich bin ein Berliner", kann ich da nur sagen ...
Kirchentag in Köln (07./08.06.07)
Mich hat die Medienpräsenz beeindruckt und die gesellschaftspolitischen Signale, die vom diesjährigen Kirchentag in Köln ausgingen. Ich selber durfte dreimal ran: Am Mittwoch beim ersten Konzert noch ein klein wenig vom eher mittelmäßigen Besuch enttäuscht, hat mich der Donnerstag wieder ganz mit mir, der Welt und dem Kirchentag versöhnt. Der Auftritt auf der Open Air Bühne am Neumarkt war witzig: "Fette Bühne, satter Sound" und eine mir wohlgesonnene Runde im Schatten der Bäume, die meinen Songs gelauscht hat. Persönliches Highlight war dann mein dritter Auftritt an gleicher Stelle wie am Vortag. Ich habe fast das gleiche Programm gespielt und doch, sicher auch bedingt durch den deutlich größeren Publikumsandrang, war die Stimmung ganz anders und die Kommunikation zwischen Bühne und Zuschauerraum so, wie man sich das wünscht.
Herzogenrath (09.06.07)
Kaum dachte ich mal wieder, endlich groß und berühmt zu werden, holte mich die Kleinkunst-Realität auf den Boden der Tatsachen zurück. Das Konzert im sozio-kulturellen Zentrum "Klösterchen" in Herzogenrath stand kurz vor der Absage. Zwei freundliche junge Pressedamen waren anwesend ... aber praktisch kein Publikum. Na toll! Letztendlich saßen außer mir noch sechs Leutchen auf der Bühne vorm Flügel, denen ich bei einem Gläschen Wein in Form eines privaten Kurz-Konzertes ein paar Lieder gesungen habe. War dann irgendwie auch wieder nett - und wir haben gleich ein Folgekonzert im Dezember vereinbart.
Wilhelmsdorf (12.06.07)
Via München - dort hat meine bessere Hälfte zurzeit beruflich zu tun - war ich mal wieder von meinem Freund Heiko Bräuning nach Wilhelmsdorf eingeladen. Ich habe die Zeit mit den netten Leuten - Angestellten und Patienten der Zieglerischen Anstalten - sehr genossen, vor allem auch den wie immer sehr inspirierenden und motivierenden Austausch mit Heiko.
Und damit sind wir wieder in der Gegenwart angelangt. Gestern also Berlin-Tempelhof, heute geht es weiter hier in Neustrelitz, zur Eröffnung der Kleinkunst-Scheune "Gartenzaund". Morgen folgt noch mal ein kurzer Abstecher nach Berlin, die Heimfahrt nach Aachen (ein Weltmeister trainiert die Alemannia!!!) und dann - zumindest konzerttechnisch - eine ruhigere Phase. Aber bis dahin ist ja noch so viel los ...
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Ein ruhiges Stündlein nutzend, mitten in unserer kleinen, feinen Nord-Ost-Tour, hole ich ein paar Berichte nach. Sitze bei Cello-Torsten im Wohnzimmer in Neustrelitz und nutze seine "flatte Ratte", wie er zu sagen pflegt.
Gestern hatten wir ein wunderschönes Konzert in Berlin-Tempelhof. Der Saal hat so gebebt, dass ich mir um die Statik des neugebauten Raumes Sorgen gemacht habe. Da ich aber wusste, dass Freunde aus Aachen die Statik berechnet hatten, konnte ich den Gedanken schnell verwerfen. Nicht zuletzt unseren Berliner Groupies hatten wir die tolle Stimmung zu verdanken - auch alle anderen haben sich anstecken lassen und Torsten und mir einen unvergesslichen Abend bereitet. "Ich bin ein Berliner", kann ich da nur sagen ...
Kirchentag in Köln (07./08.06.07)
Mich hat die Medienpräsenz beeindruckt und die gesellschaftspolitischen Signale, die vom diesjährigen Kirchentag in Köln ausgingen. Ich selber durfte dreimal ran: Am Mittwoch beim ersten Konzert noch ein klein wenig vom eher mittelmäßigen Besuch enttäuscht, hat mich der Donnerstag wieder ganz mit mir, der Welt und dem Kirchentag versöhnt. Der Auftritt auf der Open Air Bühne am Neumarkt war witzig: "Fette Bühne, satter Sound" und eine mir wohlgesonnene Runde im Schatten der Bäume, die meinen Songs gelauscht hat. Persönliches Highlight war dann mein dritter Auftritt an gleicher Stelle wie am Vortag. Ich habe fast das gleiche Programm gespielt und doch, sicher auch bedingt durch den deutlich größeren Publikumsandrang, war die Stimmung ganz anders und die Kommunikation zwischen Bühne und Zuschauerraum so, wie man sich das wünscht.
Herzogenrath (09.06.07)
Kaum dachte ich mal wieder, endlich groß und berühmt zu werden, holte mich die Kleinkunst-Realität auf den Boden der Tatsachen zurück. Das Konzert im sozio-kulturellen Zentrum "Klösterchen" in Herzogenrath stand kurz vor der Absage. Zwei freundliche junge Pressedamen waren anwesend ... aber praktisch kein Publikum. Na toll! Letztendlich saßen außer mir noch sechs Leutchen auf der Bühne vorm Flügel, denen ich bei einem Gläschen Wein in Form eines privaten Kurz-Konzertes ein paar Lieder gesungen habe. War dann irgendwie auch wieder nett - und wir haben gleich ein Folgekonzert im Dezember vereinbart.
Wilhelmsdorf (12.06.07)
Via München - dort hat meine bessere Hälfte zurzeit beruflich zu tun - war ich mal wieder von meinem Freund Heiko Bräuning nach Wilhelmsdorf eingeladen. Ich habe die Zeit mit den netten Leuten - Angestellten und Patienten der Zieglerischen Anstalten - sehr genossen, vor allem auch den wie immer sehr inspirierenden und motivierenden Austausch mit Heiko.
Und damit sind wir wieder in der Gegenwart angelangt. Gestern also Berlin-Tempelhof, heute geht es weiter hier in Neustrelitz, zur Eröffnung der Kleinkunst-Scheune "Gartenzaund". Morgen folgt noch mal ein kurzer Abstecher nach Berlin, die Heimfahrt nach Aachen (ein Weltmeister trainiert die Alemannia!!!) und dann - zumindest konzerttechnisch - eine ruhigere Phase. Aber bis dahin ist ja noch so viel los ...

