Montag, 5. Juni 2006
Alexandra hat mit mir Schluss gemacht!
Nostalgie-Phase: Zum einen sind da die herrlichen, zahlreichen Fußball-WM-Rückblicke, die uns die Vorfreude auf den Anpfiff am Freitag erhöhen und in alten Erinnerungen schwelgen lassen. Da macht es gar nichts, dass ich die WM ´74 gar nicht bewusst erlebt habe, geschweige denn "Das Wunder von Bern" (mein Fieber brach erst ´82 aus). Ich kann mir 100mal vom Kaiser Franz oder dem Eckel Horsti dieselbe Geschichte erzählen lassen!
Da sind zum anderen die alten Tagebücher, auf die ich beim Entrümpeln gestoßen bin. Die ersten, ernsthaften Auftritte und Solo-Konzerte, die erste CD-Aufnahme und so manch fast vergessene private Höhenflüge und Bruchlandungen rufen sich neu in Erinnerung.
Als eine wahre Wundertüte hat sich eine alte Kasse entpuppt, die alle Umzüge überstanden hat und die ich jetzt aufgebrochen habe: Neben rund siebzig österreichischen Schillingen in Münzen habe ich dort tatsächlich alte Liebesbriefchen gefunden! Und muss erschrocken feststellen: Alexandra hat mit mir Schluss gemacht! Das ist – auch nach etwa 19 Jahren – ein schwerer Schlag, zumal ich mich an die Liaison kaum erinnern kann. (Wer wusste, dass das Wort "Liaison" in der Gastronomensprache auch "Mischung aus Ei, Sahne und Butter oder Mehl, Fleischbrühe u. a. zur Herstellung von Soßen, Cremes o. Ä." bedeutet?) Zum Trost endet der Brief mit einfühlsamen Worten, die mir vorschlagen, gute Freunde zu bleiben und dass es nichts bringt, wenn wir "weiter miteinander gehen", da sie noch sehr an ihrem Exfreund hänge! Na, das nenne ich weibliches Einfühlungsvermögen! Da schau ich doch lieber in die Zukunft und freu mich auf den Anpfiff am Freitag!
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Nostalgie-Phase: Zum einen sind da die herrlichen, zahlreichen Fußball-WM-Rückblicke, die uns die Vorfreude auf den Anpfiff am Freitag erhöhen und in alten Erinnerungen schwelgen lassen. Da macht es gar nichts, dass ich die WM ´74 gar nicht bewusst erlebt habe, geschweige denn "Das Wunder von Bern" (mein Fieber brach erst ´82 aus). Ich kann mir 100mal vom Kaiser Franz oder dem Eckel Horsti dieselbe Geschichte erzählen lassen!
Da sind zum anderen die alten Tagebücher, auf die ich beim Entrümpeln gestoßen bin. Die ersten, ernsthaften Auftritte und Solo-Konzerte, die erste CD-Aufnahme und so manch fast vergessene private Höhenflüge und Bruchlandungen rufen sich neu in Erinnerung.
Als eine wahre Wundertüte hat sich eine alte Kasse entpuppt, die alle Umzüge überstanden hat und die ich jetzt aufgebrochen habe: Neben rund siebzig österreichischen Schillingen in Münzen habe ich dort tatsächlich alte Liebesbriefchen gefunden! Und muss erschrocken feststellen: Alexandra hat mit mir Schluss gemacht! Das ist – auch nach etwa 19 Jahren – ein schwerer Schlag, zumal ich mich an die Liaison kaum erinnern kann. (Wer wusste, dass das Wort "Liaison" in der Gastronomensprache auch "Mischung aus Ei, Sahne und Butter oder Mehl, Fleischbrühe u. a. zur Herstellung von Soßen, Cremes o. Ä." bedeutet?) Zum Trost endet der Brief mit einfühlsamen Worten, die mir vorschlagen, gute Freunde zu bleiben und dass es nichts bringt, wenn wir "weiter miteinander gehen", da sie noch sehr an ihrem Exfreund hänge! Na, das nenne ich weibliches Einfühlungsvermögen! Da schau ich doch lieber in die Zukunft und freu mich auf den Anpfiff am Freitag!

