Donnerstag, 2. Februar 2006


Schafspelz - VI

Keiner lächelt so verschmitzt wie er. Gut, das kommt jetzt hier auf dem Starbild nicht ganz so deutlich rüber, aber wer ihn kennt, wird mir beipflichten: Der Werner ist ein Knaller! Natürlich gilt das auch für sein musikalisches Genie – immerhin ist Werner Hucks "Deutschlands erster Diplom-Musikpädagoge für das Instrument Jazzgitarre" oder hat bei den Musicals "Les Miserables" (Duisburg) und "Elisabeth" (Essen) die erste Geige, pardon, Gitarre gespielt. Aber wie immer meine ich den "Knaller" auch ganz privat und menschlich. Werner ist nie um einen flotten Spruch verlegen. Wo Werner ist, ist gute Laune. In den letzten Jahren haben wir uns bei diversen Festivals und Musikertreffen immer besser kennen gelernt. Nun hat es auch mit einer musikalischen Zusammenarbeit geklappt!

Hier schließt sich für mich ein bedeutungsschwangerer Kreis: Zum einen bildet Werner den krönenden Abschluss meiner CD-Musiker-Vorstell-Serie, zum anderen war er auch dabei, als ich zum ersten Mal professionellere Bühnenluft schnuppern durfte. 1995 hatte ich in Wien einen Gastauftritt bei einem Konzert, das Werner mit seiner Gitarre begleitet hat. Seine Worte an den damals noch jugendlich-frischen Liedermacher: "Wenn du mal ´nen Gitarristen brauchst, dann sag Bescheid ..." Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt hat´s geknallt! Übrigens gibt´s auf "Schafspelz" einen Titel, den Torsten ausschließlich für Gitarre und Cello arrangiert hat. (Erschreck dich nicht, Werner, wenn du die Titelliste siehst: Ich habe ihn umbenannt. Er heißt jetzt "Feines Gift" statt wie ursprünglich "Adrenalin".)

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