Sonntag, 31. Oktober 2004
Aufregende Ermutigungen
Wieder ist ein Konzertwochenende vorbei. Wieder einmal hat Torsten Harder mit seinem Cellospiel die Konzerte mehr als bereichert. Wieder einmal – zum dritten Mal – war ich in Molln in Oberösterreich, nicht weit von meinem Elternhaus in Sierning. Folglich waren unter den fast 300 Besuchern im schönen Nationalparkzentrum auch Familie, Freunde und Bekannte anwesend. Und eigenartiger Weise sind Auftritte vor vertrauten Gesichtern besonders aufregend. Aufregend war es aber auch deshalb, weil etliche Lieder ihre Uraufführung hatten: neue Songs aus dem Courage-Projekt. Veranstalter Thomas Sternecker samt Lionsclub Steyrtal waren genauso wie Torsten und ich glücklich und ermutigt über den Verlauf des Abends.
Weiter ging´s gestern in Ronneburg in der grandiosen Gackeleia, das Kulturzentrum von Bernhard und Reinhold Busch am Fuße der Ronneburg bei Frankfurt. Reinhold ist einer der letzten Plakatmaler Deutschlands. (Seine überdimensionalen Plakate sind Teil des beeindruckenden Ambientes in der Gackeleia.) Im April waren Torsten und ich schon einmal bei Buschs&Co. zu Gast. Auch diesmal haben wir uns musikalisch, zwischenmenschlich und nicht zuletzt auch kulinarisch wieder sehr wohl gefühlt - und für nächstes Jahr hat uns Bernhard sogar wieder chilli con carne versprochen. Da können wir natürlich nicht nein sagen und planen schon für 2005... :-)
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Wieder ist ein Konzertwochenende vorbei. Wieder einmal hat Torsten Harder mit seinem Cellospiel die Konzerte mehr als bereichert. Wieder einmal – zum dritten Mal – war ich in Molln in Oberösterreich, nicht weit von meinem Elternhaus in Sierning. Folglich waren unter den fast 300 Besuchern im schönen Nationalparkzentrum auch Familie, Freunde und Bekannte anwesend. Und eigenartiger Weise sind Auftritte vor vertrauten Gesichtern besonders aufregend. Aufregend war es aber auch deshalb, weil etliche Lieder ihre Uraufführung hatten: neue Songs aus dem Courage-Projekt. Veranstalter Thomas Sternecker samt Lionsclub Steyrtal waren genauso wie Torsten und ich glücklich und ermutigt über den Verlauf des Abends.
Weiter ging´s gestern in Ronneburg in der grandiosen Gackeleia, das Kulturzentrum von Bernhard und Reinhold Busch am Fuße der Ronneburg bei Frankfurt. Reinhold ist einer der letzten Plakatmaler Deutschlands. (Seine überdimensionalen Plakate sind Teil des beeindruckenden Ambientes in der Gackeleia.) Im April waren Torsten und ich schon einmal bei Buschs&Co. zu Gast. Auch diesmal haben wir uns musikalisch, zwischenmenschlich und nicht zuletzt auch kulinarisch wieder sehr wohl gefühlt - und für nächstes Jahr hat uns Bernhard sogar wieder chilli con carne versprochen. Da können wir natürlich nicht nein sagen und planen schon für 2005... :-)
Sonntag, 24. Oktober 2004
Korsika, Lienzingen und Miggi
Uschi und Helmut hab ich vergangenen Mai im traumhaften Korsika kennen gelernt. Dort gestalte ich für Neues Leben Reisen immer wieder mal für eine Woche das Musikprogramm inkl. Konzertabend. Zu einem eben solchen hatten mich die beiden nach Mühlacker – genauer Lienzingen – bei Pforzheim eingeladen, von wo ich gerade zurückkomme. Neben dem perfekt vorbereiteten Konzert (ich dachte, ich mache einen Scherz, als ich für die Pause Sekt und Lachsbrötchen ankündige... und dann gab es tatsächlich Sekt und später eine Art Lachsgebäck) fand ich die Begegnung mit Miggi, einem Mischling mit ganz viel Terrier und angeblich zur Zeit psychisch leicht labil, sehr angenehm. Schon immer wollte ich irgendwann mal einen Fox-Terrier haben, habe es jedoch nie über einen Wellensittich hinaus gebracht. Hoffentlich kein Indiz für den Verlauf meiner Karriere... ;-)
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Uschi und Helmut hab ich vergangenen Mai im traumhaften Korsika kennen gelernt. Dort gestalte ich für Neues Leben Reisen immer wieder mal für eine Woche das Musikprogramm inkl. Konzertabend. Zu einem eben solchen hatten mich die beiden nach Mühlacker – genauer Lienzingen – bei Pforzheim eingeladen, von wo ich gerade zurückkomme. Neben dem perfekt vorbereiteten Konzert (ich dachte, ich mache einen Scherz, als ich für die Pause Sekt und Lachsbrötchen ankündige... und dann gab es tatsächlich Sekt und später eine Art Lachsgebäck) fand ich die Begegnung mit Miggi, einem Mischling mit ganz viel Terrier und angeblich zur Zeit psychisch leicht labil, sehr angenehm. Schon immer wollte ich irgendwann mal einen Fox-Terrier haben, habe es jedoch nie über einen Wellensittich hinaus gebracht. Hoffentlich kein Indiz für den Verlauf meiner Karriere... ;-)
Mittwoch, 20. Oktober 2004
Von A18 bis X15!
1142 Kilometer für 3 Lieder – das hielt ich kürzlich (s. Eintrag vom 10.10.04) noch für erwähnenswert. Nun, ich erhöhe auf 1500 für 2. Denn heute lag im Postkasten die Nachricht von der KulturFabrik in Hoyerswerda: Ich bin zum 8. Liedermachertreffen, der HOYSCHRECKE 2004 geladen (26./27. November; vgl. "konzerte"). Freu mich – und guck mir dann noch mal die Strecke an... Das ist auf meiner 100x130 großen Wandkarte von A18 bis X15! Einmal quer rübber. Aber gut, das hätte man vorher wissen können. Und ich freu mich ja trotzdem und wirklich :-)!
Für alle mit-eingeladenen KollegInnen, die sich eventuell durch die Homepages ihrer Mitstreiter klicken (hab ich auch schon gemacht ;-)) – Hallo! Und ich freu mich auf ein Kennenlernen! Im Fall von Oliver ist es ein Wiedersehen. Wir kennen uns von der Waldeck. Und Herrn Kirchenwitz, der laut Programm seine sehenswerte Ausstellung "Burg Waldeck und die Folgen" nach Hoyerswerda bringt, kenne ich vom Festival des politischen Liedes in Berlin.
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1142 Kilometer für 3 Lieder – das hielt ich kürzlich (s. Eintrag vom 10.10.04) noch für erwähnenswert. Nun, ich erhöhe auf 1500 für 2. Denn heute lag im Postkasten die Nachricht von der KulturFabrik in Hoyerswerda: Ich bin zum 8. Liedermachertreffen, der HOYSCHRECKE 2004 geladen (26./27. November; vgl. "konzerte"). Freu mich – und guck mir dann noch mal die Strecke an... Das ist auf meiner 100x130 großen Wandkarte von A18 bis X15! Einmal quer rübber. Aber gut, das hätte man vorher wissen können. Und ich freu mich ja trotzdem und wirklich :-)!
Für alle mit-eingeladenen KollegInnen, die sich eventuell durch die Homepages ihrer Mitstreiter klicken (hab ich auch schon gemacht ;-)) – Hallo! Und ich freu mich auf ein Kennenlernen! Im Fall von Oliver ist es ein Wiedersehen. Wir kennen uns von der Waldeck. Und Herrn Kirchenwitz, der laut Programm seine sehenswerte Ausstellung "Burg Waldeck und die Folgen" nach Hoyerswerda bringt, kenne ich vom Festival des politischen Liedes in Berlin.
Montag, 18. Oktober 2004
Gruß aus Wien
Die vielen Stunden im Auto, die oft nerven- und kräfteraubenden Langstrecken... sie haben auch ihre guten Seiten. Dann z.B., wenn man sich plötzlich mal wieder in Wien wiederfindet und - es lebe der Freiberuf! - man noch eine zweite Nacht dranhängen und liebe Freunde besuchen kann. Gestern Konzert in Klosterneuburg, anschließend überbackene Fleischpalatschinken (ja, ich bin in Österreich!), nachts fröhliche Parkplatzsuche im 17. Bezirk und jetzt geht´s zum Bummeln in die mary-help-me-street (oder auch Mariahilferstraße, wie der Einheimische sagt). Klingt doch gemütlich, oder? Hab ich mich je über lange Autofahrten beklagt??? Habe die Ehre, küss die Hand! Gruß aus Wien!
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Die vielen Stunden im Auto, die oft nerven- und kräfteraubenden Langstrecken... sie haben auch ihre guten Seiten. Dann z.B., wenn man sich plötzlich mal wieder in Wien wiederfindet und - es lebe der Freiberuf! - man noch eine zweite Nacht dranhängen und liebe Freunde besuchen kann. Gestern Konzert in Klosterneuburg, anschließend überbackene Fleischpalatschinken (ja, ich bin in Österreich!), nachts fröhliche Parkplatzsuche im 17. Bezirk und jetzt geht´s zum Bummeln in die mary-help-me-street (oder auch Mariahilferstraße, wie der Einheimische sagt). Klingt doch gemütlich, oder? Hab ich mich je über lange Autofahrten beklagt??? Habe die Ehre, küss die Hand! Gruß aus Wien!
Sonntag, 10. Oktober 2004
Statistik zum Sonntag
Als Freund der Statistik habe ich folgendes ausgerechnet: Am Wochenende war ich 50 Stunden unterwegs – davon etwa 42 im Wachzustand. Bin 1142 Kilometer gefahren... für einen 15-minütigen Auftritt. Das macht 380 km pro Lied, anders gesagt 76 km pro Minute auf der Bühne – oder aber etwa 1,27 km pro gesungenem Wort. Das Beste daran: Jede Stunde und jeder Kilometer hat sich gelohnt, denn wenn 800 Leute zusammen kommen zu einem – ja, gibt es noch! – Liedermacher-Festival, dann ist kein Weg zu weit und kein Aufwand zu groß. Über 10 Jahre hinweg hat sich das Lichtensteiner Liedermacherfestival (zwischen Zwickau und Chemnitz) nun gehalten und entwickelt. Gratulation! Und Dank ans gesamte Team & Helfer!
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Als Freund der Statistik habe ich folgendes ausgerechnet: Am Wochenende war ich 50 Stunden unterwegs – davon etwa 42 im Wachzustand. Bin 1142 Kilometer gefahren... für einen 15-minütigen Auftritt. Das macht 380 km pro Lied, anders gesagt 76 km pro Minute auf der Bühne – oder aber etwa 1,27 km pro gesungenem Wort. Das Beste daran: Jede Stunde und jeder Kilometer hat sich gelohnt, denn wenn 800 Leute zusammen kommen zu einem – ja, gibt es noch! – Liedermacher-Festival, dann ist kein Weg zu weit und kein Aufwand zu groß. Über 10 Jahre hinweg hat sich das Lichtensteiner Liedermacherfestival (zwischen Zwickau und Chemnitz) nun gehalten und entwickelt. Gratulation! Und Dank ans gesamte Team & Helfer!
Samstag, 2. Oktober 2004
Die Sauerländer...
Man sagte mir, den Sauerländern eile ein gewisser Ruf voraus. Eben dieser würde sich tendenziell weniger am südeuropäischen Temperament orientieren, sich eher an nordisch-souveräner Gelassenheit ausrichten... Kann das jemand bestätigen? Offen gesagt: Anfangs empfand auch ich das Klischee als zutreffend... aber wie heißt es so schön: Man soll das Konzert nicht vor dem letzten Akkord loben! Ich sag nur: Standing Ovations im Sauerland!!! Gruß nach Meinerzhagen :-)!
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Man sagte mir, den Sauerländern eile ein gewisser Ruf voraus. Eben dieser würde sich tendenziell weniger am südeuropäischen Temperament orientieren, sich eher an nordisch-souveräner Gelassenheit ausrichten... Kann das jemand bestätigen? Offen gesagt: Anfangs empfand auch ich das Klischee als zutreffend... aber wie heißt es so schön: Man soll das Konzert nicht vor dem letzten Akkord loben! Ich sag nur: Standing Ovations im Sauerland!!! Gruß nach Meinerzhagen :-)!

