Freitag, 5. November 2004
Lesetypografischer Schock
Einen Schock ganz anderer Art hatte ich gestern... beim Schmökern in einem (Lese)typografischen Lexikon. "Schock" ist eigentlich untertrieben...
Hat wer was gemerkt? Nein? Ich habe in diesem kurzen Eintrag schon zweimal einen lesetypografischen Fehler gemacht! Es bricht mir das Herz, aber es scheint tatsächlich so zu sein: Man macht vor Auslassungspunkten (im Volksmund "Punkt-Punkt-Punkt" oder auch "Pünktchen-Pünktchen-Pünktchen") ein Leerzeichen! Ich hätte also schreiben müssen:
Einen Schock ganz anderer Art hatte ich gestern ... beim Schmökern in einem Lesetypografischem Lexikon. "Schock" ist eigentlich untertrieben ...
Das ist dermaßen ungewohnt für mich, dass ich heftig mit mir ringe, ob ich denn bei der alten (aber falschen) Gewohnheit bleiben, oder mich als lernfähig erweisen soll. Hoffnung besteht insofern, dass ich die Auslassungspunkte ja meist als Gedankenpunkte, ähnlich einem Gedankenstrich verwende. Vielleicht dürfen Auslassungspunkte als Gedankenpunkte, quasi als dramaturgisches Mittel, ja doch direkt an das Wort drangehängt werden...?
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Einen Schock ganz anderer Art hatte ich gestern... beim Schmökern in einem (Lese)typografischen Lexikon. "Schock" ist eigentlich untertrieben...
Hat wer was gemerkt? Nein? Ich habe in diesem kurzen Eintrag schon zweimal einen lesetypografischen Fehler gemacht! Es bricht mir das Herz, aber es scheint tatsächlich so zu sein: Man macht vor Auslassungspunkten (im Volksmund "Punkt-Punkt-Punkt" oder auch "Pünktchen-Pünktchen-Pünktchen") ein Leerzeichen! Ich hätte also schreiben müssen:
Einen Schock ganz anderer Art hatte ich gestern ... beim Schmökern in einem Lesetypografischem Lexikon. "Schock" ist eigentlich untertrieben ...
Das ist dermaßen ungewohnt für mich, dass ich heftig mit mir ringe, ob ich denn bei der alten (aber falschen) Gewohnheit bleiben, oder mich als lernfähig erweisen soll. Hoffnung besteht insofern, dass ich die Auslassungspunkte ja meist als Gedankenpunkte, ähnlich einem Gedankenstrich verwende. Vielleicht dürfen Auslassungspunkte als Gedankenpunkte, quasi als dramaturgisches Mittel, ja doch direkt an das Wort drangehängt werden...?

