![]() ach, du fröhliche! 2007 |
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![]() courage 2004 |
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![]() weiter 1999 |
![]() Du weißt schon 1996 |
Wer um Himmels willen hat dem Christkind lockiges Haar und selige Ruh angedichtet? Hat es bei all dem Stress nicht viel eher – pardon! – Josef die Muttermilch auf die Schultern erbrochen und sich in die Windeln gemacht (aus „Steriler Sonderfall“)? Diesen und anderen weltbewegenden Fragen stellt sich Klaus-André Eickhoff in seinem musik-kabarettistischen Adventsalbum „Ach, du fröhliche!“. Dabei legt der Songpoet dem Christkind eine Geschenks-Wunschliste vor, um sich dann doch schweren Herzens den Weltfrieden zu wünschen („Liebes Christkind!“), erzählt von dem historischen Tag, an dem die Weihnacht persönlich vor seiner Tür stand („Die Weihnacht vor der Tür“) oder verrät, was zu Weihnachten genauso unwahrscheinlich ist, wie aus Obelix noch ein Vegetarier werden könnte („Die letzte Bastion“). Doch Vorsicht: Wer sich auf die Songs einlässt wird nie mehr unbedarft eine Zimtschnecke kaufen („Zimt“), der betagten Tante eine Weihnachtskarte schreiben („Weihnachts-FAQs-Blues“) oder am Heiligabend das Kinderkrippenspiel besuchen können. In seinen „etwas anderen“ Weihnachtsliedern gelingt es Klaus-André Eickhoff – puristisch mit Flügel und etwas Cello eingespielt – das Weihnachtstreiben aufs Korn zu nehmen, ohne das Großereignis selbst zu verunglimpfen oder gängige Klischees zu bedienen. „Ach, du fröhliche!“ – das ist bittersweet-witziger Humor, gepaart mit intelligentem Sprachwitz und – für alle, die auch zwischen den Zeilen lesen – vielleicht sogar einem Schuss Besinnlichkeit. CD-Besetzung: Klaus-André Eickhoff (Flügel), Torsten Harder (Cello); BONUSTITEL: Wolfgang Zerbin (Arrangements, Keyboards), Klaus Bittner (Gitarre). Produziert von Andreas Claus und Klaus-André Eickhoff für cap-music. |
Vier Jahre nach "Höhenflug" erscheint mit "Schafspelz" ein echter neuer "Eickhoff": hintergründig, witzig, kritisch, intelligent und überraschend: Da wird eine Theaterpremiere zur Metapher für das Leben ("Premiere"), da wird statt 0815-Herz-Schmerz ein "Nüchternes Liebeslied" angestimmt, da wird mit der eigenen Schüchternheit kokettiert, um sie dann zur Erfolg versprechenden Masche umzumünzen ("Wolf im Schafspelz", "Meine Masche") – und das mit atemberaubender Wortakrobatik. Bissige Ironie findet sich in "Operation Schönheit" und dem "Spam-Song". Angriffslustig und alles andere als zahnlos zeigt sich Eickhoff auch in seinen kritischen Songs zur Lage der Nation ("Land in Not", "Ein X für ein U"), während in "Sommerregen", "Feines Gift" und "Seite 2" wieder sanftere und nachdenkliche Töne angeschlagen werden. Ganz still und fragend wird der mehrfach preisgekrönte Songpoet in seinem anrührenden Lied "Frag mich nicht" (warum ich glaube) oder der traurig-wahren Ballade "Sehr viel mehr Fragen". "Schafspelz" – das ist, wie der Titel des Konzertprogramms treffend beschreibt, "kuschelig-bissige Songpoesie". CD-Besetzung: Klaus-André Eickhoff (Flügel), Werner Hucks (Gitarre), Ralf Gustke (Schlagzeug, Percussion), Luca Genta (Bass, Flöten), Torsten Harder (Cello, Arrangements), Manfred Grabolle (Akkordeon). Produziert von Andreas Claus und Torsten Harder für cap-music. |
Im Dezember 2004 erschien das Konzeptalbum "Courage – Lieder gegen das Schweigen", ein Projekt von Klaus-André Eickhoff (Konzept, Texte, Musik, Gesang), Wolfgang Zerbin (Musik, Arrangements, Produktion) und Michael Kusterer-Trenkle (Technik, Produktion). Die Songs portraitieren prominente Persönlichkeiten, die sich engagiert für soziale Randgruppen eingesetzt und durch gewaltfreien Widerstand gegen Ungerechtigkeit Geschichte geschrieben haben (Martin Luther King: "Ich verzichte!", "Das schaffen wir nicht"; Nelson Mandela: "Wie fühlt es sich an"). Sie setzen sich mit der aktuellen weltpolitischen Lage auseinander ("Sprich nicht von Sieg", "Nachrichten"), stellen aber gleichzeitig die ganz persönliche, herausfordernde Frage: Was hab ich damit zu tun? Ohne erhobenen Zeigefinger ermutigt Klaus-André Eickhoff sich selbst und sein Publikum, couragiert zu den Themen und Fragen der Zeit Stellung zu beziehen. "… vielleicht der kleine Tropfen, dem alleine nichts gelingt, doch vielleicht grad der, der das Fass zum überlaufen bringt …" (aus dem Titelsong „Courage“). Die CD enthält außerdem einen CD-ROM-Teil mit dem Videoclip "Wer bist du?". |
Im CM-Studio spielt eine kleine Besetzung sieben Titel live ein: Klaus-André Eickhoff (Flügel), Luca Genta (Bass und Cello), Helmut Kandert (Percussion). Vier Lieder bleiben reine Flügel-Solos, zwei einfühlsame Keyboard-Arrangements steuert Wolfgang Zerbin bei. Inhaltlich zeigt sich der Liedermacher dankbar für die aberwitzigen Kleinigkeiten des Alltags, sei es, dass er kein Trompeten-Double braucht, schon weil er gar nicht Trompete spielt, oder dass der Zeigefinger in die Nase passt ("Die kleinen Dinge"). Mal melancholisch-frech ("Die Zeiten haben sich geändert"), poetisch-romantisch ("Pisa ohne Turm") wagt sich der Songwriter auch an heiße Eisen, etwa wenn er die Grundsehnsucht des Menschen anspricht ("Ein perfekter Augenblick"), oder sich zynisch-provokativ zur Kriegsrhetorik der Politiker äußert ("God bless America"). In "Auf Kurs bleiben" - wunderschön mit Flügel und Cello - und "Höhenflug" klingt trotz aller Zweifel der Optimist durch, der sich und seine Zuhörer auffordert, nicht aufzugeben, sich selbst treu zu bleiben oder einfach mal verrückt zu sein. Bewegend-gefühlvoll die Stücke "Achterbahn" und das fast philosophische Lied gegen den Zeitgeist "Alle Zeit der Welt". |
Mit "weiter" legt der "Wortspiel-Musiker" 14 Titel nach, in denen er neue Geschichten erzählt. Mit viel Wortwitz präsentiert er Anekdoten oder zieht – beinahe gewagt frech, den "Musikantenstall" durch den Kakao. Tiefgehende Texte wie in "Zwischen den Zeilen", "November in a-Moll" oder "Tu mir das nicht an" wirken noch lang beim Zuhörer nach. |
1996 produziert Andreas Claus (cap!-music, Altensteig) zwölf Lieder von Klaus-André Eickhoff, darunter der Titelsong "Du weißt schon" und der live-Hit "Die Sache mit der deutschen Sprache". Florian Sitzmann und Conny Schock arrangieren den Großteil der Songs, während einige bewusst "unplugged" bleiben. |
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Klaus-André Eickhoff oder: |
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cap!-music oder: |
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Gerth Medien GmbH |
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